# Lehre und Wehre_St. Louis Missouri_Januar 1861_S23 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) Litteratur. 23 1860, bibliographical index, synthetical tables and other additions by Ch. P. Krauth, D. D. 687 S. 8. Leinw. $1.75. Bei Einsendung des Geldes kostenfrei zugeschickt. Dieses philosophische Wörterbuch enthält Erklärungen von c. 800 Wörtern aus der Logik, Ethik, Metaphysik, Psychologie, Aesthetik und Geschichte der Philosophie. Ursprünglich ist es zum Besten solcher Studenten ausgearbeitet worden, welche einen längeren Cursus von Vorlesungen über Moralphilosophie in der Universität Glasgow zu hören beabsichtigen, weshalb auch die Ausdrücke und Redeweisen der deutschen Philosophie nur so weit berücksichtigt wurden, als sie in allgemeineren Gebrauch eingedrungen sind. Da aber das Buch als ein sehr brauchbares sich erwies, wurde es für die zweite Auflage zu ausgedehnterer Benützung erweitert. Dieser Ausgabe hat der Amerikanische Herausgeber neben anderen Zugaben eine chronologische Tafel der Geschichte der Philosophie aus Tennemann's Handbuch, ein kleines Vocabularium deutscher philosophischer Begriffe und einen, leider sehr unvollständigen, jedoch werthvollen, bibliographischen Index philosophischer Schriftsteller hinzugefügt. Unsere Anzeige in dieser theologischen Zeitschrift kann nicht eine Kritik oder ein ausführlicheres Eingehen auf den Inhalt dieses Werkes beabsichtigen, sondern soll nur als Aufforderung dienen, das Brauchbare, welches das Buch darbietet, in den Dienst des Evangeliums zu ziehen. Darum machen wir insonderheit junge und eifrige Männer, die gern ihre Verstandeskräfte durch philosophische Cultur erhöhen mögen, um sie desto wirksamer zur Vertheidigung der Wahrheit und Bloßstellung und Niederwerfung des Irrthums zu verwenden, auf dieses Buch aufmerksam, das sich vorzugsweise dazu eignet, die Kraft und Fähigkeit zu denken, zu cultiviren und den Verstand zu schärfen. Den Nutzen, welchen die Philosophie der Theologie leisten kann, hat das Vorwort des fünften Jahrgangs dieser Zeitschrift eingehender dargelegt, worauf wir zur Begründung unserer Empfehlung des oben genannten Werkes verweisen. Wir erlauben uns hier noch den Ausspruch eines in dieser Sache unpartheiischen und einsichtsvollen Mannes mitzutheilen, welcher wohl geeignet sein möchte, darauf aufmerksam zu machen, daß, abgesehen von der formalen Ausbildung des Geistes, welche durch philosophische Studien gewonnen wird, und deren wir soeben Erwähnung gethan haben, auch selbst mancherlei werthvolle Gaben Gottes in den philosophischen Disciplinen aufbewahrt liegen, welche nach Gottes Willen in der Kirche zu Seiner Ehre verwendet werden sollen. Augustinus sagt im 40. Cap. des 2. Buchs seiner doctr. christ., indem er eine Erklärung dessen, was die Stellen 2 M. 3, 21 und 12, 25 typisch vorausbezeichnet haben, giebt, Folgendes: „Das Wahre und unserem Glauben Angemessene, das die Männer, welche man Philosophen nennt, besonders die Platoniker, etwa geredet haben, das ist nicht nur nicht mit Grausen abzuweisen, sondern sogar von uns als rechtlichen Eigen⸗