# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1930_S53 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1930. 53 3. Yonkers, N. Y. Die Gemeinde in dieſer Stadt hat ein parish house für $12,000 errichtet, das am 10. November 1929 ein⸗ geweiht wurde. Die Gemeinde hat ſelber $8,000 aufgebracht und ſchuldet noch $4,000. 4. Greensboro, N. C. Die ſchöne neue Kirche⸗Schule, für die vor zwei Jahren $30,000 bewilligt wurden, konnte am 11. Mai 1930 dem Dienſt des dreieinigen Gottes geweiht werden. Grundſtück und Gebäude nebſt Einrichtung haben $32,427.07 gekoſtet. Die Ehrw. Synodalkonferenz wolle dieſe Mehrausgabe gutheißen. Zurzeit werden neue Gebäude in Birmingham, Ala., und Phila⸗ delphia, Pa., errichtet. In Camden und Maplesville, Ala., iſt noch nicht gebaut worden. Pfarrhäuſer. 1. Tinela, Ala., 1928. Bewilligt wurden vor zwei Jahren $850. Es hat ſich jedoch herausgeſtellt, daß es nicht ratſam iſt, ſo billig zu bauen. Baukoſten $1,034.05. Die Ehrw. Synodalkonferenz wolle dieſe Mehrausgabe wie auch die unter Nr. 2 and 3 gutheißen. 2. Poſſum Bend, Ala., 1929. Koſten $936.36. 3. Arlington, Ala., 1929. Koſten $1,000. Vor zwei Jahren wurden $850 für ein Pfarrhaus zu Nyland bewilligt. Man hat es aber zu Arlington, das zu derſelben Parochie gehört, errichtet. Lehrerwohnungen. 1. Tilden, Ala., 1928. Bewilligt waren $550, die Koſten be⸗ liefen ſich jedoch nur auf $541.89. 2. Buena Viſta, Ala., 1930. Koſten: $1,000. Ein Ge⸗ ſchenk der Schweſtern J. Firzlaff und A. Heinecke in Sheboygan, Wis. Anbau. Auf der Mount Zion-Station in New Orleans mußte 1928 ein Anbau an die Schule vorgenommen werden, der $2,000 gekoſtet hat. Wer bemerkt hat, welch ein nie dageweſenes Wachstum die Gemeinde durch die Schule erlebt hat, wird gerne bereit ſein, dieſe Ausgabe gut⸗ zuheißen. Unſere Miſſionsſchulen. Die Zahl unſerer Miſſionsſchulen beläuft ſich auf 52, die zu An⸗ fang dieſes Jahres von 3,320 Schulkindern beſucht wurden. Sie er⸗ halten den bei uns üblichen Unterricht in der Religion wie in den welt⸗ lichen Fächern. Wir laſſen hier ein Urteil über unſere Schulen folgen. Horace M. Bond von der Fisk University zu Naſhville, Tenn., iſt ein Beamter, der im Dienſt des Roſenwald⸗Fonds ſteht und mitbe⸗ ſtimmt, wo Gelder für Negerſchulen verausgabt werden ſollen. Letzten Winter ließ der Staat Alabama auf Wunſch der Beamten von Wilcox County einen Zenſus des Unterrichtsweſens in dieſem County vor⸗ nehmen. Herr Bond, ein Farbiger, kam nach dem Süden, um die Sach⸗ lage in Augenſchein zu nehmen. In einem Brief an unſern Super⸗ intendenten ſchreibt er unter anderm folgendes: „Was ich von Ihren Schulen geſehen habe, hat mich davon über⸗ zeugt, daß ſie ein höchſt merkwürdiges Werk tun. Die romantiſche Ge⸗ ſchichte — für mich, einen Neger — von dem Kommen der lutheriſchen Kirche nach dieſer höchſt vernachläſſigten Gegend und von den großen Dingen, die ſie getan hat, iſt — das können Sie mir glauben — er⸗ mutigend und entzückend.