# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1928_S53 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1928. 53 daß manche meinen, wir ſollten lieber unſere höhere Lehranſtalt in Greensboro ordentlich ausbauen. d. Yonkers, N. Y. Die Kommiſſion wurde vor zwei Jahren angewieſen, der Gemeinde in Yonkers bei ihrem geplanten Kirchbau ſo zu helfen, daß ihr $15,000 auf zehn Jahre zinsfrei geliehen würden. Die Kommiſſion ſollte das Geld borgen. Sie möchte aber dieſe Sache der Ehrw. Synodalkonferenz noch einmal zur Beratung vorlegen. Neue Bedürfniſſe. a. Penſacola, Fla. Superintendent Georg A. Schmidt ſchreibt: „Als ich vor zwei Jahren in Lockport gefragt wurde, ob wir nicht ohne ein neues Gebäude in Penſacola fertig werden könnten, trat ich mit meiner Bitte um eine Kapelle in dieſer Stadt zurück angeſichts der ſchreienden Not an andern Orten. Jetzt aber muß ich mit einer demütigen und doch dringenden Bitte kommen, man wolle doch für dieſe einzige lutheriſche Miſſionsſtation für Neger in dieſem Staat Florida eine Kapelle bewilligen. Penſacola iſt eine hübſche Stadt mit etwa 30,000 Einwohnern. Wir halten unſere Gottesdienſte und unſere Schule in einem alten barber shop. Wenn es irgendwo im Bereiche der Synodalkonferenz eine Miſſionsſtation gibt, die eine Schande für die lutheriſche Kirche iſt, ſo iſt es juſt dieſe alte Baracke, in der unſere lutheriſche Kirche ihr Heim hat. Der Paſtor und ſeine Leute ſchämen ſich faſt, Leute einzuladen, zu den Gottesdienſten zu kommen. Einem beſonderen Maß von Gnade allein iſt es zuzuſchreiben, daß die Ge⸗ meinde überhaupt gewachſen iſt und 36 Seelen zählt, von denen 27 kom⸗ munizierende und 8 ſtimmfähige Glieder ſind. Wir bitten ernſtlich für dies treue Häuflein. Ein entſprechendes Gebäude würde nicht über $6,000 koſten.“ b. Catherine, Wilcox Co., Ala. Dies iſt eine Landſtation auf der Prärie. Die Arbeit wurde hier letzten Herbſt begonnen in einer einſamen, alten Hütte, die etwa 14×14 Fuß groß iſt. 51 Kinder be⸗ ſuchten die Schule in dieſem kleinen Kaſten. Hier werden auch die Gottesdienſte gehalten. Zu Oſtern wurden die Erſtlinge getauft und konfirmiert, 19 an der Zahl. Superintendent Schmidt ſagt: „Dieſer Ort verſpricht eine reiche Ernte. Nur etwa $1,200 werden nötig ſein, einen Bauplatz zu kaufen und ein beſcheidenes, aber zweckmäßiges Ge⸗ bäude zu errichten.“ c. Maplesville, Chilton Co., Ala. Auch dies iſt eine Land⸗ ſtation. Wie das Werk hier in Angriff genommen wurde, iſt an einer andern Stelle in dieſem Bericht geſchildert. Am Palmſonntag haben ſich 25 Perſonen angeſchloſſen. Superintendent Schmidt ſagt: „Daß wir in dem Zimmerchen eines Gliedes nicht auf die Dauer Gottes⸗ dienſte, geſchweige denn Schule, halten können, iſt klar. Wir ſollten auch an dieſem Ort bald bauen. Nur $1,200 ſind nötig für eine Kapelle⸗ Schule. Die Ausſichten auf Wachstum ſind gut.“ d. Lehrerwohnungen in Alabama. Dieſer Punkt ge⸗ hört eigentlich auch noch zu den „alten Bedürfniſſen“; denn von den ſechs bewilligten Wohnungen zu je $600 iſt aus Mangel an Geld nur eine erbaut worden, und dieſe hat nur $550 gekoſtet. e. Pfarrwohnungen zu Nyland und Tinela, Ala. Miſſionar Montgomery, der vier Miſſionsſtationen bedient und in Nyland wohnen muß, hat dort vor einigen Jahren die einzige zu mie⸗ tende Wohnung bezogen. Es iſt eine elende Baracke. Ein Pfarrhaus