# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1928_S52 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 52 Verhandlungen der einunddreißigſten Verſammlung P. Th. H. Albrechts (Wisconſinſynode) zu Lake City, Minn., und eine Freundin der Negermiſſion, hat dieſe Miſſion zum alleinigen Erben ihres Eigentums gemacht. Nach ihrem ſeligen Tod hat unſer Kaſſierer Eckhart $3,670 erhalten. — Vor einigen Monaten ſchrieb P. E. H. Bertermann aus Wauſau, Wis.: „Am 17. Dezember vorigen Jahres, kurz vor Weihnachten, ſchickte der Kaſſierer des Nord⸗Wisconſin⸗Diſtrikts unſerer Synode, Herr W. H. Dicke in Merrill, Wis., an die Kommiſſion für Negermiſſion eine Geldanweiſung auf $1,000 nebſt den folgenden Angaben: ‚Dieſe Summe iſt von unſern Frauenvereinen in Lincoln und Marathon Counties, Wis., auf ihren jährlichen Zuſammenkünften geſammelt worden. Dieſe Gabe ſtellt ein Weihnachtsgeſchenk dieſer Frauen an die Negermiſſion dar und iſt für die Errichtung einer Kapelle in Ackerville, Ala., beſtimmt.‘“ So hat unſere Rettungsarbeit unter den armen verachteten Kin⸗ dern Hams Freunde, die aus Liebe zu ihrem Heiland und aus Mitleid zu dieſen Armen große Gaben opfern. Der Herr ſei ihnen ein reicher Vergelter und reize durch ihr Beiſpiel viele andere zur Nachfolge! Er ſegne aber auch die vielen lieben Chriſten, jung und alt, die aus ihrer Armut wirkliche Opfer für dies heilige Werk der Miſſion bringen! 17. Bedürfniſſe. Last, but not least. Auf dieſen Punkt haben alle wahren Miſſionsfreunde, die dieſen Bericht ſo weit geleſen haben, ſchon längſt gewartet. Wir nennen zuerſt die alten Bedürfniſſe, für die ſchon vor zwei Jahren Bewilligungen gemacht wurden, für die aber die Mittel ausgeblieben ſind. Alte Bedürfniſſe. a. Birmingham, Ala. Damit dieſe Station einen Bau⸗ platz und eine Kapelle⸗Schule erhalte, wurden $15,000 bewilligt. Wir haben hier eine Gemeinde von 70 Seelen oder getauften Gliedern, von denen 56 konfirmiert ſind. Sie haben immer noch — ſchon drei Jahre lang — Kirche und Schule in einem langgeſtreckten, dunkeln Gebäude, für das monatlich $30 Miete bezahlt werden. Faſt 100 Kinder werden von zwei Lehrerinnen in einem Zimmer unterrichtet. Birmingham mit ſeinen 180,000 Einwohnern iſt eine Stadt, in der eine große Negergemeinde aufgebaut werden kann. Die Ausſichten ſind gut. Es gibt hier Tauſende von kirchloſen Schwarzen, und Lutheraner von unſern Landgemeinden in Alabama ziehen jährlich nach dieſer Großſtadt. Ein entſprechendes Gebäude iſt ein dringendes Bedürfnis. Unſere farbigen Chriſten in Alabama, die die Not in Birmingham kennen, haben dies Jahr zu Oſtern $800 in ihren Kirchen für einen Bauplatz geſammelt. Dieſer wird natürlich mehr als $800 koſten. Die Mehrkoſten wird die kleine Herde in Birmingham aufbringen. Die erfreulichen Erfolge, die wir in den beiden letzten Jahren mit Neubauten in den Großſtädten Chicago und St. Louis erlebt haben, ſprechen ſehr ſtark dafür, daß für Birmingham $15,000 bewilligt und aufgebracht werden ſollten. b. Die Synodalkonferenz hat vor zwei Jahren $6,000 bewilligt für einen nötig gewordenen Anbau an unſer Alabama Luther College in Selma, Ala. Wir haben hier eine Anſtalt mit vier Hochſchulklaſſen und einer Klaſſe, in der Lehrerinnen beſonders Unterricht erhalten für die Arbeit in der Miſſionsſchule — normal class. Fünf Klaſſen und drei Klaſſenzimmer! Hier iſt baldige Abhilfe durchaus nötig. c. Schulen in North Carolina. $32,000 wurden be⸗ willigt. Es war aber kein Geld da, auch nur eine Schule zu bauen. Die Lage unſerer Schulen in North Carolina iſt ſo ungünſtig geworden,