# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1928_S51 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1928. 51 14. Jubiläumsbuch. Gelegentlich des goldenen Jubiläums der Negermiſſion hat die Miſſionsbehörde ein Jubiläumsbuch drucken laſſen. Es trägt den Titel Half a Century of Lutheranism Among Our Colored People. Dies 111 Seiten ſtarke Buch erzählt in einfacher Sprache und anſchaulicher Weiſe die Geſchichte unſerer Rettungsarbeit unter den hieſigen Negern. Der Preis iſt nur 75 Cents. Der „Lu⸗ theraner“ ſagt: „Dies Jubiläumsbuch verdient wirklich ſeinen Namen. Es iſt eine gute Geſchichte unſerer Negermiſſion, ſchön auf Glanzpapier gedruckt, ſo daß ſich die vielen Abbildungen ſehr gut abheben. Wir wünſchen dieſem Buch eine weite Verbreitung. Es wird gewiß das Intereſſe für unſere Negermiſſion und die Liebe zu ihr vermehren.“ Das „Gemeindeblatt“ ſchreibt: „Dieſes Büchlein bringt die Geſchichte unſerer Negermiſſion in ausführlicher Weiſe. Die Ausſtattung dieſer Jubiläumsſchrift iſt gut gelungen. . . . Viele Bilder zieren den Text. . . . Hoffentlich werden recht viele unſerer Mitchriſten ſich dieſes Büchlein be⸗ ſtellen. Sollten ſie nicht? Wir ſollten doch alle Verlangen haben, dieſe unſere große Miſſionsarbeit unter den Negern kennenzulernen. Dazu eignet ſich nichts beſſer als dieſe Jubiläumsſchrift.“ 15. Unſere beiden Miſſionsblätter — die „Miſſions⸗ taube“ und der Lutheran Pioneer — haben trotz der verdoppelten Seitenzahl (ſechzehn ſtatt acht Seiten) bei der Beibehaltung des alten Subſkriptionspreiſes (50 Cents) ihre Leſerzahl nicht vermehrt (12,500 und 5,400). Dabei hatte die „Miſſionstaube“ im Jahr 1925 zum erſtenmal ſeit ihrem 48 jährigen Beſtehen ein Defizit zu verzeichnen. Es iſt immer noch wahr, was eine kompetente Perſon in unſern Kreiſen ſagt, „daß dieſe beiden Miſſionszeitſchriften ſich in dieſen Jahren aufs äußerſte anſtrengten, ihren Leſern gediegenen, intereſſanten Miſſions⸗ leſeſtoff zu bringen. Wir haben die überzeugung, daß durch die größere Verbreitung dieſer Blätter das Intereſſe und ſomit auch die Gaben für die Negermiſſion wie aller unſerer andern Miſſionen ſich bedeutend ver⸗ mehrt haben würden. Es bleibt die Tatſache beſtehen, daß dieſe beiden Blätter ihren Leſern Miſſionsleſeſtoff bringen, der in unſern Synodal⸗ organen nicht gebracht werden könnte. Und da dem ſo iſt, haben wir die überzeugung, daß beſonders unſere lieben Paſtoren ihren Gliedern und des HErrn JEſu Reichsſache keinen größeren Dienſt erweiſen könnten, als wenn ſie fleißig für die Verbreitung dieſer Blätter Sorge tragen würden“. Beide Miſſionsblätter erſcheinen dies Jahr in ihrem fünfzigſten Jahrgang. Unberechenbar iſt der Segen, den beide in dieſem halben Jahrhundert für das heilige Werk der Miſſion geſtiftet haben. 16. Hochherzige Geber. Auf der letzten Verſammlung der Synodalkonferenz in Lockport, N. Y., erhielt Schreiber dieſes einen Brief, in dem ihm die Mitteilung gemacht wurde, daß ein Leſer der „Miſſionstaube“ dem lieben Heiland ein Dankopfer bringen wolle im Betrag von $1,000, weil er in einem Geſchäftsunternehmen Gottes Segen erfahren hatte. Zu dieſen $1,000 hat er dann noch $350 hinzu⸗ getan. Auf dieſe Weiſe hat unſere Miſſionsſtation zu Atmore, Ala., die ſo dringend nötige Kirche und Schule erhalten. — Im Staat Waſhington hat eine Freundin unſerer Miſſion letztes Jahr ihre be⸗ ſcheidene Einnahme auf einen ganzen Monat der Negermiſſion ge⸗ widmet. — H. K. in Sheboygan, Wis., hat vor drei Jahren für die Kapelle⸗Schule zu Hamburg, Ala., $1,000 gegeben. Letzten Herbſt hat ſie wieder $1,000 für eine Kapelle⸗Schule und $110 für einen Bauplatz bei Lamiſon, Ala., geſchenkt. — Anna Henn, ein Glied der Gemeinde