# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1926_S30 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 30 Verhandlungen der dreißigſten Verſammlung in dieſem Fall von dem Recht, ſich ſelbſt zu ergänzen, keinen Gebrauch gemacht. Sie rät der Synode, die Stelle nun durch Wahl zu füllen, und iſt auch bereit, einen Kandidaten vorzuſchlagen. — Vor vier Jahren wurde die Gliederzahl der Kommiſſion vergrößert durch die Hinzu⸗ fügung zweier Glieder aus der Wisconſinſynode. Die Kommiſſion bittet die Synodalkonferenz, auch aus der Norwegiſchen und aus der Slowakiſchen Synode je ein Glied hinzuzufügen. — Die Amtszeit Präſes Im. F. Albrechts, Herrn Theodor Eckharts (Kaſſierer), P. Louis A. Wislers (Glied ſeit 1908) iſt abgelaufen. — Der Regel nach ſoll ſich die Kommiſſion ſechsmal im Jahr verſammeln; zwei dieſer Verſamm⸗ lungen — im Frühjahr und im Herbſt — ſind Plenarverſammlungen. Die Kommiſſion hat jedoch 20 Verſammlungen in dieſen zwei Jahren abgehalten. Außer dieſen hat das Exekutivkomitee, beſtehend aus dem Vorſitzer, Kaſſierer und Miſſionsdirektor, noch 25 Verſammlungen ab⸗ gehalten. über alle dieſe Verſammlungen wird genau protokolliert, und zwar in engliſcher Sprache. — Die Kommiſſion hat eine Office im Concordia Publishing House gemietet, die der Miſſionsdirektor am 1. Juli 1926 bezogen hat. 12. Unſere beiden Miſſionsblätter — die „Miſſions⸗ taube“ und der Lutheran Pioneer — haben trotz der verdoppelten Seitenzahl (16 ſtatt 8 Seiten) bei der Beibehaltung des alten Sub⸗ ſkriptionspreiſes (50 Cents) ihre Leſerzahl nicht vermehrt (13,500 und 4,500). Dabei hatte die „Miſſionstaube“ letztes Jahr zum erſtenmal in ihrem 48jährigen Beſtehen ein Defizit zu verzeichnen. Eine kompe⸗ tente Perſon in unſern Kreiſen ſagt, „daß dieſe beiden Miſſionszeit⸗ ſchriften ſich in dieſen Jahren auf äußerſte anſtrengten, ihren Leſern ge⸗ diegenen, intereſſanten Miſſionsleſeſtoff zu bringen. Wir haben die überzeugung, daß durch die größere Verbreitung dieſer Blätter das In⸗ tereſſe und ſomit auch die Gaben für die Negermiſſion wie aller unſerer andern Miſſionen ſich bedeutend vermehrt haben würden. Es bleibt die Tatſache beſtehen, daß dieſe beiden Blätter ihren Leſern Miſſionsleſeſtoff bringen, der in unſern Synodalorganen nicht gebracht werden könnte. Und da dem ſo iſt, haben wir die überzeugung, daß beſonders unſere lieben Paſtoren ihren Gliedern und des HErrn JEſu Reichsſache keinen größeren Dienſt erweiſen könnten, als wenn ſie fleißig für die Ver⸗ breitung dieſer Blätter Sorge tragen würden“. 13. An Eigentum beſitzt die Negermiſſion: 2 Colleges, 3 Pro⸗ feſſorenwohnungen (Greensboro), 16 Kapellen, 4 Kapellen, in denen auch Schule gehalten wird, 23 Kapellen und Schulen unter einem Dach, 9 Schulhäuſer, 11 Pfarrhäuſer ſowie 3 kleine Häuſer, die von Kirchendienern bewohnt werden, ſamt den dazugehörenden Grund⸗ ſtücken. Das geſamte Eigentum hat annähernd einen Wert von $300,000. 14. Miſſionsarbeiter. Im Dienſt der Negermiſſion ſtehen folgende Arbeiter: 1 Miſſionsdirektor, 3 Superintendenten, die auch zugleich Miſſionspoſten bedienen, 1 Aſſiſtent, 6 weiße und 4 farbige Profeſſoren, von denen auch einige Miſſionsgemeinden bedienen, 2 far⸗ bige Matronen, 15 weiße Paſtoren, 19 farbige Paſtoren, 18 farbige Lehrer, 1 weiße und 43 farbige Lehrerinnen — insgeſamt 113 Per⸗ ſonen (26 weiße und 87 farbige). Unſerm hochgelobten HErrn und Heiland JEſus Chriſtus ſei Lob und Dank für den großen, ſichtbaren Segen, den er auf die Arbeit unſerer lieben Miſſionare gelegt hat. Er erfülle ihre Herzen mit Luſt und Liebe und Ausdauer in ihrem mühevollen, aber herrlichen und ſeligen Werk! Uns alle aber wolle er immer brünſtiger machen im