# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1926_S25 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1926. 25 dieſen zwei Jahren ein erfreuliches Wachstum erlebt. Die Seelenzahl iſt nämlich von 63 auf 148 geſtiegen. Das iſt eine Zunahme von 85 Seelen oder von 134 Prozent. Letzten Winter hat die Immanuels⸗ gemeinde ihre alte Schule, in der unſere Kirche und Schule eine Reihe von Jahren zur Miete gewohnt haben, verkauft. Da kein paſſendes Lokal gemietet werden konnte, hat unſere Miſſionskommiſſion eine Wohnung, Nr. 1721 Waſh⸗Str., käuflich erworben und etwas um⸗ ändern laſſen. Das hat einſchließlich der Verbeſſerungen $9,074.58 gekoſtet. Dieſe Summe mußte geborgt werden. Die Schule wird in dieſem Lokal ihre bleibende Wohnung haben. Für die neue Kapelle iſt ein Bauplatz gekauft worden, der 73×130 Fuß mißt und $4,046.78 gekoſtet hat. Unſer Architekt iſt beauftragt worden, Pläne auszuarbeiten. P. G. L. Krönk und Frau ſtehen der Schule vor. Dieſe hat ſich als ein gutes Miſſionsmittel erwieſen. Sie hatte letztes Schuljahr 113 Schüler. Die Sonntagsſchule hat 175 Schüler. 68. Holy Trinity, Springfield, Ill. (Gegründet 1881. Miſſionar: Andrew Schulze,* ſeit dem 17. Auguſt 1924.) Die Zahl der Seelen iſt von 80 auf 99 geſtiegen. Von dieſen ſind 62 Abend⸗ mahlsberechtigte. Von Bedeutung iſt, daß die Miſſionsſchule nach vielen Jahren am 31. Auguſt 1925 wieder eröffnet werden konnte. Reparaturen am Pfarrhaus, die Verbindung mit dem Abzugskanal, ein furnace uſw. haben $1,859 gekoſtet. 69. Grace, Jackſonville, Ill. Hier hat Miſſionar Schulze* am 14. Januar 1925 die von P. Kuppler begonnene Arbeit über⸗ nommen. Mit Hilfe einiger Studenten des theologiſchen Seminars in Springfield hat er eine zerlegbare Kapelle errichtet, die am 24. Januar 1926 eingeweiht wurde. Seelen: 6. Abendmahlsberechtigte: 2. Zur⸗ zeit werden drei Erwachſene unterrichtet. 70. St. Philip's, Chicago, Ill. (Gegründet im März 1924. Miſſionar: Marmaduke N. Carter, ſeit März 1924.) Seelen: 65 (Zunahme: 29). Zurzeit ſtehen 14 Perſonen im Konfirmandenunter⸗ richt. Der Nord⸗Illinois⸗Diſtrikt hat vor zwei Jahren beſchloſſen, dieſer in ſeiner Mitte beſtehenden Negermiſſion eine Kirche zu bauen, die etwa $15,000 koſten ſoll. Das iſt ein feines Exempel. Die Paſtoren E. G. Jehn, Oskar Fedder und Aug. Burgdorf dienen als Komitee. Der Eckſtein zur neuen Kirche wurde am 6. Juni dieſes Jahres gelegt. Im September hofft die Gemeinde, Kirchweih feiern zu dürfen. Der Bau⸗ platz iſt günſtig gelegen inmitten einer ſtarken farbigen Bevölkerung, die zur beſſeren Klaſſe gehört. Zudem befindet ſich in jener Gegend nur eine andere Negerkirche. Miſſionar Carter hegt gute Hoffnungen für das Wachstum ſeiner Kirche. 71. Immanuel, Cincinnati, Ohio. Die Arbeit wurde im Herbſt 1922 von P. G. Kaſe* begonnen. Die ſechs weißen Gemeinden in Cincinnati haben ein großes Intereſſe an den Tag gelegt. Sie haben nämlich der jungen Negergemeinde ein Gebäude geſchenkt, das etwa $8,000 gekoſtet hat. Wenn man bedenkt, daß dieſe ſechs Gemeinden nur gegen 1,200 konfirmierte Glieder haben, ſo iſt dies Geſchenk, das ſie der Negermiſſion gemacht haben, eine Gabe ohnegleichen. Sollte ihr Exempel nicht andere und viel größere Gemeinden im Norden mächtig zur Nachfolge reizen? P. Kaſe hat in dieſen zwei Jahren 27 Seelen gewonnen, von denen 17 Abendmahlsberechtigte ſind, die er nach langem, gründlichem Konfirmandenunterricht in die lutheriſche Kirche aufgenommen hat. Er bereitet gegenwärtig 5 Kinder auf die Konfirmation vor.