# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1926_S22 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 22 Verhandlungen der dreißigſten Verſammlung 1924.) Die Gemeinde hat durch Wegzug gelitten. Die Weggezogenen ſind aber der lutheriſchen Kirche keineswegs verlorengegangen. Sie haben ſich anderswo angeſchloſſen. Unſer Superintendent ſagt: „Unſer Plan iſt, die Kirche auf Rollen nach dem drei Meilen entfernten Städtchen zu bringen. Dort iſt viel Miſſionsmaterial. Das würde etwa $700 koſten.“ Abendmahlsberechtigte: 17. Seelen: 42. 52. St. James's, Buena Viſta, Monroe Co. (Landgemeinde. Gegründet 1916. Miſſionar: E. B. Cozart, ſeit dem Herbſt 1924.) Die Seelenzahl iſt in zwei Jahren von 80 auf 107 geſtiegen (Zu⸗ nahme: 27). Abendmahlsberechtigte: 56. Die Gemeinde beſteht zum großen Teil aus jungen Leuten. Die Gegend iſt dicht bewohnt. Die Glieder ſammeln jetzt Gelder, um das Innere ihrer Kirche zu vollenden. „Je älter und größer die Gemeinden in Alabama werden, deſto mehr lernen ſie auch, ſich ſelber zu helfen und nicht mehr nach der Miſſions⸗ kaſſe zu ſchauen“, ſagt Superintendent Schmidt. 53. Faith, Mobile. (Gegründet 1920. Miſſionar: Guſtav G. Kreft,* ſeit März 1926.) P. W. Schink aus der Wisconſinſynode folgte im März einem Ruf nach Crandon, Wis., und Umgegend. P. Kreft wurde ſein Nachfolger. Seelenzahl: 46. Abendmahls⸗ berechtigte: 21. Zwei Lehrerinnen unterrichten 88 Kinder. — Die Kinder der Wisconſinſynode wurden vor etwa zwei Jahren gebeten, $5,500 für eine Kirche und Schule in Mobile zu geben. Doch ſiehe da, ihre Liebe zu ihrem Heiland und ſeiner Kirche war ſo groß, daß ſie ihm über $6,889 für die Miſſion in Mobile geſchenkt haben! Dieſer Eifer war ein ſtarker Troſt für uns. Leider konnte es erſt im Juli dieſes Jahres zum Ankauf eines paſſenden Bauplatzes kommen. Dieſer hat $2,150 gekoſtet. 54. Ebenezer, Atmore, Escambia Co. (Gegründet 1925. Miſſionar: G. Kreft,* ſeit November 1925.) Mary McCants war eine der drei erſten, die ſich anfangs 1916 zu Roſebud zum Unterricht mel⸗ deten. Ihre Zwillingsſchweſter und Lehrerin Young waren die beiden andern. Es fügte ſich ſpäter ſo, daß ſie nach Atmore zog. Super⸗ intendent Schmidt erzählt: „Obgleich es dort mehrere Sektenkirchen gibt, weigerte ſie ſich dennoch, ſich einer derſelben anzuſchließen, obgleich ſie Spott und Hohn ertragen mußte. Sie blieb ſtandhaft und treu. Sie betete. Sie ſchrieb einen Bittbrief nach dem andern, wir ſollten doch nach Atmore kommen und miſſionieren. Wir konnten dies nicht tun. Es mangelte an Miſſionaren. Sie hielt an am Gebet und fuhr fort, Bittgeſuche zu ſchreiben. Das Ergebnis? Wir haben jetzt dort eine kleine Schar von 49 Seelen, darunter 24 konfirmierte Glieder. Und Atmore iſt eine der verſprechendſten Miſſionsſtationen auf unſerm ganzen Gebiet. Ein Gebäude iſt nötig. Wir halten Kirche und Schule in einer farbigen Logenhalle. Die Koſten würden ſich auf etwa $1,500 belaufen.“ 55. Miſſionsſtation in Penſacola, Florida. (Gegründet im Oktober 1924. Miſſionar: G. Kreft,* ſeit März 1926.) Dies iſt unſere erſte und einzige Miſſionsſtation in Florida. Glieder aus unſern Gemeinden in Alabama, die nach Penſacola zogen, ließen nicht nach mit Bitten und Flehen, bis ihnen die Miſſion nachging. Miſſionar Kreft bedient ſie einmal monatlich. Die weiße Gemeinde P. Schraders geſtattet ihnen, ſich in der Sakriſtei ihrer ſchönen Kirche zu verſammeln. Leider iſt dieſe weit vom Negerviertel gelegen, wo unſere Leute wohnen. „Infolge intenſiver Arbeit könnte in Penſacola eine gute Ernte erwartet werden“, ſagt unſer Superintendent. Eine Kapelle nebſt Bauplatz und innerer Einrichtung würde etwa $8,000 koſten.