# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1926_S21 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1926. 21 lieben Heiland auf den Altar der Negermiſſion gelegt. Das neue Ge⸗ bäude (Kirche und Schule unter einem Dach) konnte am Sonntag, den 13. Juni 1926, dem Dienſt des dreieinigen Gottes geweiht werden. Da eine kleine Lehrerwohnung überaus nötig iſt, ſoll eine ſolche für $550 errichtet werden. In bezug auf die benötigte Lehrerwohnung ſchreibt Superintendent Schmidt: „Das Gebäude, in dem wir über fünf Jahre Kirche und Schule gehalten haben, iſt eine langgeſtreckte Bretter⸗ bude mit drei Zimmern, die nicht einmal gut genug war für einen Alabamaneger. Wir fanden ſie leerſtehend; ſo zogen wir ein. Lehrer Dumas mit Frau und zwei Kindern benutzt das eine Zimmer als Wohnzimmer, Küche, Bettzimmer und als Klaſſenzimmer für 50 Schul⸗ kinder. In dem zweiten Zimmer wohnte die Lehrerin, und im dritten wurden die Oberklaſſen unterrichtet. Lehrer Dumas klagte, daß die Geſundheit ſeiner Familie in großer Gefahr ſtehe, und zog letzten Februar weg. Eine überſchwemmung hatte es lange unmöglich ge⸗ macht, die „Kapelle‘ zu verlaſſen außer im Kahn. Lebensmittel mußten im Kahn geholt werden.“ Die Gemeinde zu Ingomar zählt 26 Seelen, darunter 21 Abendmahlsberechtigte und 11 Stimmberechtigte. 47. Bethany, Nyland, Wilcox Co. (Landgemeinde. Gegrün⸗ det 1918. Miſſionar: James Montgomery, ſeit September 1921.) Miſſionar Montgomery, gebürtig in Alabama, bedient außer der Ge⸗ meinde zu Nyland noch drei andere Stationen: Pine Hill, Lamiſon und Flatwood. Seelen zu Nyland: 64. Abendmahlsberechtigte: 38. Montgomery hält zu Nyland auch Schule. Seine zweite Station iſt: 48. St. Peter's, Pine Hill, Wilcox Co. (Landgemeinde. Ge⸗ gründet am 1. November 1922. Miſſionar: J. Montgomery.) Die für den Kapellenbau nötigen $1,000 hat ein hochherziger Miſſions⸗ freund in California geſchenkt. Außerdem haben die Kinder im Cali⸗ fornia⸗ und Nevada⸗Diſtrikt und beſonders andere Miſſionsfreunde noch $1,437.38 geſchenkt. Die Kapelle und Schule ſind beide unter einem Dach. 49. Die Station zu Lamiſon, Wilcox Co. (Landſtation.) Hier wurde die Arbeit im November 1925 begonnen. Durchſchnittlich ſtellen ſich 25 Perſonen zum Gottesdienſt ein, den Miſſionar Montgomery in einem leerſtehenden, verfallenen Blockhaus hält — unbedingt das er⸗ bärmlichſte Gottesdienſtlokal, das ich noch in meinem Leben geſehen habe. Der liebe Heiland iſt ja auch nicht in einem Palaſt geboren worden, ſondern in einem Stall; aber ſo ſchlecht wie dieſe Blockhütte zu Lamiſon iſt jener Stall doch wohl nicht geweſen. Mögen dieſe wenigen Worte dazu helfen, daß bald zu Lamiſon gebaut werden kann! — Miſſionar Montgomerys vierte Station iſt: 50. Die Station zu Flatwood, an der Oſtgrenze von Marengo County. Auf dieſer Landſtation hat Superintendent Schmidt die Arbeit im Frühjahr 1926 begonnen. Miſſionar Montgomery hat durchſchnitt⸗ lich 38 Zuhörer im Gottesdienſt. Das Lokal wird auch wohl wieder eine leerſtehende Hütte ſein. Unſer Superintendent ſagt, der Ort liege fünfzig Meilen von Selma und „weit entfernt von dem, was die lieben Leſer Ziviliſation nennen würden“. Er fügt hinzu: „Wenn unſere lutheriſche Kirche den Schwarzen Gürtel mit der reinen Predigt des Evangeliums und ihren Schulen verlaſſen ſollte, ſo wäre das, als ob man die Himmelstür zuſchlagen würde vor dem Geſichte Tauſender von Negern.“ 51. St. Andrew's, Vredenburgh, Monroe Co. (Landge⸗ meinde. Gegründet 1916. Miſſionar: E. B. Cozart, ſeit dem Herbſt