# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1926_S12 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 12 Verhandlungen der dreißigſten Verſammlung 16. Mount Calvary, Mount Pleaſant. (Gegründet 1893. Miſſionar: Frank D. Alſton, ſeit Juli 1923. Er wohnt in Charlotte.) Wir beſitzen hier Kirche und Pfarrhaus. Leider ſtehen ſie hinter einem Wald, der ſie von dem Städtchen trennt. Die Gemeinde hatte einſt über hundert Glieder; aber viele ſind weggezogen, und nur noch 42 ſind übriggeblieben. Doch ſind die Weggezogenen der Kirche nicht verloren⸗ gegangen; ſie haben ſich an andern Orten unſern Gemeinden an⸗ geſchloſſen. 17. St. Peter's, Drys Schoolhouſe. (Landgemeinde. Ge⸗ gründet 1897. Miſſionar: F. D. Alſton, ſeit Juli 1923.) Seelen: 30 (Abnahme: 4). Abendmahlsberechtigte: 25 (Abnahme: 1). Miſ⸗ ſionar Alſton ſagt in ſeinem Bericht über dieſe Gemeinde: „Sie iſt treu. Vorletzten Sonntag regnete es von 10 bis 12 Uhr in Strömen. Als ich von der eigentlichen Landſtraße abbog, blieb mein Auto ſtecken. Ich ſtieg aus und ging etwa eine Meile zu dem Hauſe eines Gemeinde⸗ gliedes, holte ſein Pferd und zog das Auto aus dem Graben. Endlich kam ich durchnäßt und anderthalb Stunden ſpät bei der Kirche an. Die treue kleine Schar hatte ein Feuer angezündet und wartete auf mich. Trotz des Gefühls der Ungemütlichkeit hielt ich ihnen eine Predigt, ehe ich zur nächſten Miſſionsſtation eilte.“ „Hier iſt nur auf Wachstum von innen zu rechnen. Doch ſei es zum Lobe der Glieder geſagt, daß ſie treue, willige Lutheraner ſind. Einerlei ob der Paſtor da iſt oder nicht, ſie kommen jeden Sonntag in ihrem Gotteshauſe zuſammen, halten ihre Sonntagsſchule und ſingen Lieder. Rechnen Sie darauf, daß alle, die nicht wegziehen, in der lutheriſchen Kirche leben und ſterben werden.“ 18. Mount Calvary, Kannapolis. (Landgemeinde; andert⸗ halb Meile von der Stadt. Gegründet am 6. Juli 1902 von dem ſeligen Superintendenten J. P. Smith. Miſſionar: F. D. Alſton, ſeit Juli 1919.) Von allen Gemeinden in North Carolina wächſt dieſe am ſchnellſten. Die Seelenzahl iſt in den verfloſſenen zwei Berichtsjahren von 107 auf 150 geſtiegen. Vor vier Jahren betrug die Zahl der Seelen nur 49. Das iſt alſo ein Wachstum von 206 Prozent. Hören wir, was der Miſſionar über dieſe blühende Gemeinde ſagt: „Die Aus⸗ ſichten ſind ſehr ermutigend. Der Beſuch der Gottesdienſte iſt fein; und wir haben hier einen Geiſt des Zuſammenarbeitens, der Früchte bringen muß. Leider kann hier nicht ſo viel gearbeitet werden, wie es geſchehen ſollte, da es mir an Zeit mangelt. Ich habe immer das Ge⸗ fühl, daß die Stunden, die ich auf meinen andern beiden Stationen zu⸗ bringe, hier zugebracht werden ſollten. Wenn dies geſchehen könnte, würden die Erfolge begeiſternd ſein. Ich erwarte jedoch, bald die Auf⸗ nahme mehrerer Glieder berichten zu können. An faſt irgendeinem Sonntag, wenn ich den vor drei Jahren gemachten Anbau (30×36 Fuß) anſehe, wundere ich mich, warum ich dieſen nicht größer gemacht habe, weil er zu oft überfüllt iſt. Wir ſind jetzt dabei, die Plattform zu ver⸗ längern und einen Teppich für die Kapelle anzuſchaffen. Die Bäume, die unſere Männer letztes Jahr ausgeſetzt haben, wachſen ſchön. Die Männer wollen jetzt eine Hecke pflanzen.“ Als Schreiber dieſes voriges Jahr im März die Gemeinde amtlich beſuchte, ſprachen mehrere Glieder in öffentlicher Verſammlung ihre Meinung über ihre Kirche aus. Einige dieſer Ausſprüche mögen hier folgen. Ein Vorſteher ſagte: „Ich liebe die lutheriſche Kirche, denn hier haben wir Gottes Wort rein und lauter.“