# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1924_S49 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1924. 49 29. Grace, Greensboro. (Gegründet 1893. Miſſionar: Wiley H. Laſh, ſeit Oktober 1923.) Mit dieſer Gemeinde ging es bergab. Seit letztem Herbſt jedoch iſt die Seelenzahl von 53 auf 70 ge⸗ ſtiegen (Zunahme: 17) und die Zahl der Abendmahlsberechtigten von 44 auf 62 (Zunahme: 18). Es iſt wieder neues Leben in die Ge⸗ meinde gekommen. Die Beiträge der Glieder mehren ſich in erfreulicher Weiſe. Die Gemeinde nimmt allerlei Ausbeſſerungen am Kirchen⸗ eigentum vor und bringt die dazu nötigen Mittel in ihrer eigenen Mitte auf. 30. Immanuel College Miſſion, Greensboro. (Miſſionar: Prof. Hans Näther,* ſeit 1923.) Gottesdienſte und Sonntagsſchule werden in der Aula der Anſtalt gehalten. Seelen: 25. Abendmahls⸗ berechtigte: 20. Prof. Näther hat dieſen Sommer eine Sommerſchule eröffnet und meint, die Schule ſollte eine bleibende Einrichtung werden. Wir hatten früher eine Schule beim College; das Gebäude mußte jedoch als Wohngebäude für die weiblichen Schüler im College in Beſchlag ge⸗ nommen werden. 31. Trinity, Elon. (Gegründet 1891. Miſſionar: W. H. Laſh, ſeit Oktober 1923.) Die Seelenzahl iſt von 11 auf 18 geſtiegen. Die Gottesdienſte werden durchſchnittlich von 20 Perſonen beſucht. Auf dem Geſamtfeld in North Carolina haben wir alſo 21 Ge⸗ meinden und Predigtplätze mit 1,177 Seelen und 694 Abendmahls⸗ berechtigten. South Carolina. 32. St. Luke's, Spartanburg. (Gegründet 1913. Miſ⸗ ſionar: John W. Fuller, ſeit Dezember 1920.) Die Seelenzahl iſt von 72 auf 90 geſtiegen. Die Gottesdienſte werden gut beſucht: am Vor⸗ mittag von 94 Perſonen, am Abend von 86. Der Paſtor, Lehrerin Pearl Windſor und Student H. Rivers haben letztes Schuljahr 172 Kinder unterrichtet. Es mangelt an Raum in der Schule. Die Sonn⸗ tagsſchule hat 130 Schüler und iſt die zweitgrößte in unſerer ganzen Negermiſſion. 33. Greer, S. C. Dieſe Stadt liegt achtzehn Meilen weſtlich von Spartanburg. Dort hat Miſſionar Fuller von Spartanburg letzten Herbſt die Miſſionsarbeit aufgenommen und bisher 5 Seelen gewonnen. Im Oktober wurde eine Miſſionsſchule eröffnet, in der Lehrerin Eliza Johnſton etwa 60 Kinder unterrichtete. Als ich im Mai in Greer war, hörte ich, wie auf allen Seiten von Eltern, deren Kinder in der Schule waren, das Lob dieſer Schule geſungen wurde. Eine Frau ſagte in fehlerhaftem, eigentümlichem Engliſch: “It's jes' scan'lous de way she learns de chillun de Bible” (It is just scandalous the way she learns [teaches] the children the Bible. Es iſt geradezu ſkandalös, wie ſie die Kinder in der Bibel unterrichtet). Sie meinte das Wort “scandalous” natürlich in gutem Sinn. Es ſollte ein Kraftausdruck ſein. Ein Mann namens Caſey, der trotz ſeines irländiſchen Namens ein Neger iſt, er⸗ klärte mir gegenüber: “She's the grandest teacher that has ever been here in Greer. It is surprising how she learns the children out of the Bible. My parents sent me to Sunday-school; but my children loses me in the Bible. I have to look it up. Other parents say the same thing of their children: ‘They just stump us in religion.’ My chil- dren learned more this one year than they did in three years in two other schools. We all want Miss Johnston to come back.”