# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1924_S40 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 40 Verhandlungen der neunundzwanzigſten Verſammlung welche die Station durch den Tod verloren hat, iſt inſonderheit Marn Wright zu nennen. Sie ſtarb am 22. November 1923 im Alter von etwa hundert Jahren. Sie gehörte ſeit Oktober 1882 zur Mount Zion- Gemeinde, hatte eine ſchöne Erkenntnis der lutheriſchen Lehre, liebte ihre Kirche, kam fleißig zu den Gottesdienſten und gab gern und reichlich für kirchliche Zwecke. Sie ſchenkte der Gemeinde den ſchönen Altar mit dem Gemälde des Auferſtandenen, ferner die Kirchenglocke, und vorletztes Jahr gab ſie $200 für Reparaturen an der Kirche. Auch der Concordia- Gemeinde ſchenkte ſie eine Glocke. Sie war allgemein geachtet und war eine Zierde ihrer lieben lutheriſchen Kirche. — Miſſionar Beck wurde am 10. September 1922 eingeführt und arbeitet mit Erfolg. Die Ge⸗ meinde trägt monatlich $50 zu ſeinem Gehalt bei. An der Kirche wur⸗ den dies Jahr größere Reparaturen vorgenommen. Dieſen Sommer ſoll elektriſche Beleuchtung in Kirche und Schule eingerichtet werden. Sie hofft, mit Gottes Hilfe bis zu ihrem goldenen Jubiläum im Jahre 1928 ſelbſtändig zu ſein. Die Schule erfreut ſich einer ſtarken Frequenz, ja, war überfüllt. In jener Gegend beſonders fehlt es den Negerkindern ſehr an Schulmöglichkeiten. Die Stadt New Orleans hat laut des letzten Schulzenſus 27,895 Negerkinder in ſchulpflichtigem Alter, Raum in ihren Schulen jedoch nur für 12,812. So kommen denn auch manche der Kinder, für die in den öffentlichen Schulen kein Raum vorhanden iſt, zu unſerer Schule. Unſere Schule hat eigentlich nur für 185 Kinder Raum; obwohl über hundert Kinder abgewieſen wurden, ſtieg die Zahl dennoch auf 216. Eine ganze Anzahl wurde an unſere Bethlehems⸗ ſchule verwieſen. Die Lehrerin der Unterklaſſen hatte voriges Jahr 126 Kinder in ihrem Zimmer; nachdem ſie, wie wir ſie angewieſen hatten, die Zahl reduziert hatte, belief ſich die Schülerzahl im letzten Schuljahr auf 92. Zwar iſt die Lehrerin ſtark und geſund; aber ſo etwas kann keiner auf die Dauer aushalten. Lehrer Theodor Schröder, der einzige weiße Lehrer in unſerer ganzen Negermiſſion, ſteht den Oberklaſſen vor, Lehrer Andrew Seraile hat die Mittelklaſſen und Lehrerin Ethel Joh⸗ ſon die Unterklaſſen. — Lehrer Dietrich Meibohm mußte krank⸗ heitshalber im Februar 1923 ſein Amt niederlegen, nachdem er der Gemeinde nahezu neunundzwanzig Jahre als Lehrer gedient hatte. Am 15. Juni dieſes Jahres erlöſte ihn der HErr von allem übel durch einen ſeligen Tod. Durch ſeinen treuen Dienſt haben Hunderte von Neger⸗ kindern ihren Heiland kennen gelernt. — Mount Zion hat die größte Sonntagsſchule in der ganzen Miſſion. Infolge des Andrangs zur Wochenſchule konnte die Gemeinde die auf der Synodalkonferenz zu Toledo im Jahre 1916 formell angenommene Sonntagsſchulregel ein⸗ führen. Die Regel lautet ſo: „Wo wegen überfüllung Kinder abge⸗ wieſen werden müſſen, ſollen die Kinder, die ſich ganz unſerer Seelſorge unterſtellen, alſo auch die Sonntagsſchule und die Kirche beſuchen, ſtets den Vorzug haben.“ So iſt die Zahl der Sonntagsſchüler in zwei Jahren von 80 auf 220 geſtiegen und der durchſchnittliche Beſuch von 60 auf 140. — Miſſionar Beck explorierte einen Stadtteil zwecks Eröffnung einer neuen Station. 3. St. Paul's, New Orleans. (Gegründet 1879. Miſſionar: E. H. Wildgrube,* ſeit März 1922.) Dies iſt unſere größte Gemeinde in der ganzen Negermiſſion. Sie zählt zurzeit 398 Seelen. Zunahme in zwei Jahren: 41 Seelen. Miſſionar Wildgrube ſagt in ſeinem Be⸗ richt: „Während der letzten zwei Jahre iſt der gnädige Gott mit dieſer Gemeinde geblieben. Sein Wort, das lauter und rein im Durchſchnitt nicht weniger als zweimal in jeder Woche gepredigt wurde, und ſeine