# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1924_S38 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 38 Verhandlungen der neunundzwanzigſten Verſammlung Neue Miſſionsſtationen. In dieſen beiden Berichtsjahren iſt die Miſſionsarbeit an folgenden acht Plätzen begonnen worden: Pine Hill, Ala.; Selma, Ala. (im Col⸗ lege); Kings Landing, Ala.; Chicago, Ill.; Alexandria, La.; Pailets Land, La.; Cincinnati, O.; Greer, S. C. Zeitweilig eingeſtellt wurde die Arbeit in Plaquemine, La., und Richmond, Va. So hat dies Bien⸗ nium eine Zunahme von ſechs Miſſionsſtationen zu verzeichnen. Die Geſamtzahl der Stationen iſt jetzt 61. Nicht miteingerechnet ſind die Stationen zu Free Soil, Mich. (15 Seelen; P. H. J. Storm), Santa Monica, Cal. (17 Seelen; P. Walter Tröger), und Los Angeles, Cal. (10 Seelen; Präſes J. W. Theiß). Wenn es nicht gemangelt hätte an Männern und Mitteln, hätte die Arbeit auch in Detroit, Cleveland, Indianapolis, Pittsburgh und an andern Orten begonnen werden können. Miſſionsmaterial ſcheint dort vorhanden zu ſein. Zunahmen. Vor zwei Jahren betrug die Zahl der Seelen 3,725. Heute da⸗ gegen beläuft ſich die Seelenzahl auf 4,110; das bedeutet eine Netto⸗ zunahme von 385 Seelen. Vor zwei Jahren belief ſich die Zahl der konfirmierten oder abendmahlsberechtigten Glieder auf etwa 2,079, heute dagegen auf 2,344; das bedeutet eine Nettozunahme von 265 Abendmahlsgliedern. Das ſind erfreuliche Zunahmen, zumal wenn man bedenkt, daß die Neger, die ſowieſo nomadiſch ſind, auch in den letzten zwei Jahren in großen Scharen nach dem Norden gezogen ſind. Darunter hat auch unſere Miſſion gelitten. Und dennoch iſt dieſe er⸗ freuliche Zunahme zu verzeichnen! Der größte Teil dieſer Zunahme kommt auf das Konto der Miſſion im Schwarzen Gürtel Alabamas zu ſtehen. Unſere Negerchriſten lernen die Gebekunſt. Unſere lutheriſchen Negerchriſten ſind keine reichen Bauern, keine wohlhabenden Geſchäftsleute, keine Arbeiter mit großem Verdienſt; ſie ſind zumeiſt arme Dienſtboten und Kleinpächter. Und doch haben ſie letztes Jahr (1923) insgeſamt die erſtaunliche Summe von $25,256.72 aufgebracht. D. Harry S. Myers, Sekretär des United Stewardship Council, hat vor etwas über einem Jahr ſtatiſtiſche Tabellen veröffentlicht, welche unter anderm zeigen, was die verſchiedenen lutheriſchen Synoden unſerer Synodalkonferenz im Jahre 1921 für kirchliche Zwecke gegeben haben. Die Zahlen ſind durchaus korrekt. Synode. | Konfirmierte Glieder. | Geſamtſumme der Beiträge. | Durchſchnittl. Beitrag. 1. Negermiſſion . . . . . . . . . . . | 1,979 | $ 32,250 | $16.30 2. Miſſouriſynode . . . . . . . . . . | 673,321 | 3,919,459 | 14.70 3. Slowakiſche Synode . . . . . . | 7,959 | 112,865 | 14.18 4. Wisconſinſynode . . . . . . . . | 139,605 | 1,526,629 | 10.94 5. Norwegiſche Synode . . . . . | 4,583 | 26,119 | 5.70 Wer hätte das gedacht? Gott aber ſei gelobt und gedankt, der ſich ſo herrlich bekennt zu dem Werk, das wir unter dem armen, verachteten Negervolk treiben! Im Vertrauen auf ihn können wir dies Werk getroſt und freudig fortſetzen zum Ruhm und Preis unſers hochgelobten HErrn und Heilandes und zum zeitlichen und ewigen Heil vieler Kinder Hams.