# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1924_S37 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1924. 37 Woher ſtammt die Einigkeit und Harmonie der Bibel? Warum finden wir darin immer vollkommene übereinſtimmung, keinen Gegen⸗ ſatz in der Lehre, ſondern einen Glauben, eine Lehre? Das kommt alles daher, daß der Heilige Geiſt der Urheber und Autor der Bibel iſt. Er hat das Wort gelehrt und eingegeben. Warum war die apoſtoliſche Kirche einig? Etwa weil die Apoſtel Kompromiſſe machten, ſich den Menſchen anbequemten? weil Petrus das Oberhaupt war? weil die Kaiſer regierten? Nichts von alledem. Es war viel⸗ mehr der Heilige Geiſt; er wirkte durch das Wort der Apoſtel. Gott gebe uns, daß wir dieſe Wahrheit erkennen, von ganzem Herzen glauben, demgemäß handeln und darum all die törichten, ſchädlichen unioniſtiſchen Methoden verabſcheuen, die die Feinde der Wahrheit vor⸗ ſchlagen und die einfältigen, unwiſſenden, blinden Leiter der Blinden, die nicht wiſſen, worüber ſie ſtraucheln. Wir, die wir die Wahrheit kennen und denen der Heilige Geiſt aus Gnaden die geſegnete gegen⸗ wärtige Einigkeit gegeben hat, die innerliche Einigkeit ſowohl als auch die äußerliche Einigkeit im Bekenntnis, ſollten weder Tag noch Nacht aufhören, Gott dafür zu danken und ihn um Gnade zu bitten, daß wir nie, nie durch Ungehorſam gegen unſern HErrn Urſache der Spal⸗ tung und Zwietracht werden, ſondern allezeit den Lehren folgen, die er uns in Gottes Wort offenbart hat und wodurch er in uns Treue gegen Gottes Wort und Liebe zu unſern Brüdern zu erzeugen ſucht. Dadurch will er dann die Einigkeit in ſeiner Kirche auf Erden aufrichten und erhalten. „Möge der allmächtige Gott, der Vater unſers HErrn JEſu Chriſti, uns die Gnade des Heiligen Geiſtes geben, daß wir alle in ihm eins ſeien und beſtändig in ſeiner chriſtlichen Einigkeit bleiben, wie es ihm wohlgefällig iſt! Amen.“ Geſchäftsverhandlungen. Negermiſſion. Zur Beratung lag vor folgender Zweiundzwanzigſte Bericht der Kommiſſion für Negermiſſion. Von Juli 1922 bis Juli 1924. „Halleluja! Danket dem HErrn; denn er iſt freundlich, und ſeine Güte währet ewiglich! Wer kann die großen Taten des HErrn ausreden und alle ſeine löblichen Werke preiſen?“ Dieſe Worte des heiligen Pſalmiſten kommen uns in den Sinn, da wir uns anſchicken, der Ehrw. Synodalkonferenz den üblichen zweijährlichen Bericht über ihr von Gott geſegnetes Werk der Negermiſſion zu unterbreiten. Der freundliche und gütige HErr hat durch den treuen Dienſt eurer lieben Miſſionare große Taten und löbliche Werke ausgerichtet unter den hieſi⸗ gen Kindern Hams. Wer kann dieſe großen Taten ausreden und dieſe löblichen Werke alle preiſen? Es würde einen langen Bericht geben, wenn wir nur den hundertſten Teil dieſer Taten und Werke des HErrn erzählen wollten. Möge das wenige, das hier aus der Fülle des vor⸗ liegenden Berichtmaterials vorgelegt wird, die lieben Miſſionsfreunde veranlaſſen, mit dem Pſalmiſten auszurufen: „Halleluja! Danket dem HErrn; denn er iſt freundlich, und ſeine Güte währet ewiglich!“