# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1924_S4 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 4 Verhandlungen der neunundzwanzigſten Verſammlung 3. Aus der Slowakiſchen Synode. Präſes John S. Bradac. 4. Aus der Wisconſinſynode. Dakota⸗Montana⸗Diſtrikt: P. J. P. Scherf. Michigan⸗Diſtrikt: P. Dr. H. Wente. Minneſota⸗Diſtrikt: PP. A. C. Haaſe, Robert Heidmann; Lehrer C. F. Isberner; die Herren Rich. Kühlwein, Herm. Raabe. Nebraska⸗Diſtrikt: P. W. Wietzke. Nord⸗Wisconſin⸗Diſtrikt: PP. Präſes E. Benj. Schlüter, G. E. Böttcher, Ad. Hoyer; Herr Karl Schlei. Südoſt⸗Wisconſin⸗Diſtrikt: PP. J. C. Schmidt, W. A. Hönecke; Schulviſitator C. Gieſchen. Weſt⸗Wisconſin⸗Diſtrikt: P. Wm. Nommenſen, Prof. H. W. Schmeling. Als Beamte uſw. waren zugegen: P. C. Gauſewitz, Präſes; P. H. M. Zorn, Sekretär; Prof. M. S. Sommer, Referent; P. C. F. Drewes, Direktor der Negermiſſion; P. F. J. Lankenau, Redakteur des Pioneer; P. M. N. Carter aus der Neger⸗ miſſion. Als Gäſte regiſtrierten: PP. Geo. Blievernicht, G. Thun, H. C. Knuſt, H. B. Kohlmeier, Ad. Eggers, H. C. Küchle, L. M. Zehner, R. J. J. Müller, B. Olden⸗ burg, Theo. Horſt, Geo. Maaßel, H. C. Siegert, C. Kretzmann, W. L. Fiſcher, B. Poch; Lehrer J. Gefeke, Theo. Böttcher, J. P. Plehn; die Herren Henry Vorwerk, John Weſche, Fred Maaßel, H. F. Pioch, Fred Korte. Lehrverhandlungen. Referent: Prof. M. S. Sommer. Die Einigkeit der chriſtlichen Kirche. Es wird ſo ziemlich allgemein bedauert, daß die Chriſtenheit, die doch eine geſchloſſene Macht gegen den Unglauben und den Aberglauben bilden ſollte, vielmehr ſelbſt ſo zerriſſen iſt und ſo viel Zeit und Kraft verſchwendet in bitterer Fehde zwiſchen den verſchiedenen Parteien. Es wird allgemein zugeſtanden, daß dieſer bedauerliche Zuſtand eins der größten Hinderniſſe bildet, die der Miſſion in fremden Ländern ent⸗ gegentreten, und eine Urſache großen Anſtoßes und Ärgerniſſes im eigenen Lande iſt. Von verſchiedenen Seiten ſind darum wiederholt Anſtrengungen gemacht und viele neue Mittel in Anwendung gebracht worden, um die verſchiedenen Kirchengemeinſchaften einander näher zu bringen und ſo den Weg völliger Einigkeit anzubahnen. Viele von uns ſind bekannt mit den Bemühungen der Evangeliſchen Allianz, einer Gemeinſchaft von Proteſtanten „aus verſchiedenen Kirchen und Län⸗ dern, die den Zweck verfolgt, Religionsfreiheit, chriſtliche Einig⸗ keit und gemeinſchaftliches Zuſammenarbeiten in jedem guten Werk zu erzielen. Sie verdankt ihren Urſprung einem weitverbreiteten und wachſenden Verlangen nach einer engeren Verbindung der Proteſtanten