# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1922_S36 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 36 Verhandlungen der achtundzwanzigſten Verſammlung main a white faculty exclusively. 2. The Mission Board recognizes as the ultimate aim to develop our missions into self-supporting, self- governing, and self-propagating congregations, and hence considers it but natural to train Colored workers for the faculties of our col- leges. 3. The Board is favorably disposed to establish a Normal High School in Alabama. The teaching force shall be Colored. 5. Die Miſſionskommiſſion. Da P. J. W. Schulze durch Annahme eines Berufes in den Minneſota⸗Diſtrikt der Ehrw. Wis⸗ conſinſynode im Januar 1921 aus der Miſſionsbehörde ausgeſchieden iſt, hat ſich die Behörde kraft des ihr verliehenen Rechtes ergänzt durch die Wahl Prof. Th. Gräbners vom theologiſchen Concordia⸗Seminar in St. Louis. — Auf Wunſch der Kommiſſion und mit Zuſtimmung Präſes Gauſewitz' ſowie des von der Synodalkonferenz im Auguſt 1920 er⸗ wählten Komitees hat Präſes G. E. Bergemann von der Wisconſin⸗ ſynode anfangs 1921 proviſoriſch zwei (beratende) Kommiſſionsglieder aus dieſer Synode ernannt, nämlich Präſes Im. F. Albrecht von Fair⸗ fax, Minn., und P. W. A. Hönecke aus Milwaukee. In Gemeinſchaft mit dieſen zwei Gliedern ſind in St. Louis bereits drei Plenarverſamm⸗ lungen abgehalten worden. Es kann hier berichtet werden, daß dieſe Einrichtung ſich als eine ſehr gute erwieſen hat. Es kommt nun darauf an, was die Ehrw. Synodalkonferenz in dieſer Sache tun will. Es dürfte hier kurz erwähnt werden, daß die Wisconſinſynode in ihrem Jahresbudget $20,000 für unſere Negermiſſion angeſetzt und auch dies Jahr ihren erſten Miſſionsarbeiter geſtellt hat, nämlich den Predigt⸗ amtskandidaten Walter H. Beck. — Da die Negermiſſion ſich immer mehr erweitert und die Geſchäfte ſich häufen und deshalb viele und lange Verſammlungen nötig wurden, ſo hat die Kommiſſion im April 1921 beſchloſſen, daß die regelmäßige Verſammlung in Zukunft nicht mehr monatlich, ſondern nur alle zwei Monate ſtattfinden ſolle. Zwei dieſer ſechs jährlichen Verſammlungen ſollen Plenarverſammlungen ſein; das heißt, alle Glieder, auch die aus der Wisconſinſynode, ſollen dieſe beiden Verſammlungen beſuchen. In der Zwiſchenzeit werden die laufenden Geſchäfte von einer Exekutive beſorgt, die dann regelmäßig über ihre Tätigkeit Bericht erſtattet. Der Vorſitzer der Kommiſſion, der Miſſionsdirektor und der Kaſſierer bilden die Exekutive. — Die Amts⸗ zeit der folgenden Glieder der Kommiſſion iſt abgelaufen: Prof. Georg Mezger, Kaſſierer Ewald Schüttner, P. L. A. Wisler. 6. Die Jubelkollekte. Gelegentlich des fünfzigjährigen Jubiläums der Synodalkonferenz hat ſich die Miſſionskommiſſion an alle unſere Gemeinden gerichtet mit der Bitte um ein Dankopfer für die Negermiſſion. Sie ließ drei mit Bildern verſehene Zirkulare drucken: 1. Bringing the Negro Children to Jesus. (Beſtimmt für die Kinder der Schule und Sonntagsſchule.) 2. A Message to the Young People of the Synodical Conference of North America. 1872—1922. 3. Eine herzliche Bitte an die werten Frauen der Synodalkonferenz.