# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1922_S24 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 24 Verhandlungen der achtundzwanzigſten Verſammlung der Feinde ſicher wären. Wahr iſt es, ſie greifen unſere Schulen viel⸗ fach unter dem Vorwand der Rückſtändigkeit an; und können wir ihnen dieſen Schein nehmen, ſo mögen wir ſie nötigen, mehr mit offenem Viſier zu kämpfen. Aber ſo wahr die geringere Ausſtattung unſerer Schulen für die Gegner nur ein bequemer Vorwand iſt, hinter dem ſie ihre wirkliche Geſinnung verbergen können, ſo unentwegt werden ſie ihre Angriffe fortſetzen, wenn wir unſere Schulen auch zu den leiſtungs⸗ fähigſten des Landes machen. Was uns treiben ſoll, mit allen Kräften für unſere Schulen zu ſorgen, iſt der Eifer, für unſer Zeugnis an unſere Kinder das allergeeignetſte Mittel haben zu wollen. Welch ein herrlicher Sieg, wenn Gott uns alſo mit neuem Eifer für unſere Schule erfüllt! Wir wollen ihn herzlich darum anrufen. Ein weiterer Sieg wird der ſein, daß wir immer beſſer lernen, auch alle unſere Kämpfe nach außen nur als Zeugen mit dem Zeugnis zu führen. Wir haben den Beruf, mit Wort und Tat es unſern Mit⸗ bürgern, die nicht unſers Glaubens ſind, zum Bewußtſein zu bringen, daß Eltern vor Gott die Aufgabe haben, ihre Kinder in der Zucht und Vermahnung zum HErrn aufzuziehen. Das ſollen wir ihnen vorleben; das ſollen wir ihnen auch ſagen, öffentlich und ſonderlich, wie es die Gelegenheit mit ſich bringt, durch Wort und Schrift, wenn nötig auch vor der Obrigkeit, in den Hallen der Legislaturen und in den Amts⸗ ſtuben der öffentlichen „Diener des Volks“. Solches Zeugnis, und ſolches Zeugnis allein, wird wirken. Welch ein ſeliger Sieg, wenn jemand durch unſer Zeugnis für die rechte Erziehungsarbeit an ſeinen Kindern gewonnen wird! Und wenn auch nicht immer dieſer ſelige Erfolg zu verzeichnen iſt, ſo kommt doch das Wort nicht leer zurück. Es iſt Gottes Mittel, wodurch er die Leute zur klaren Stellungnahme drängt und eine reinliche Scheidung herbeiführt, ſo daß die Feinde nur um ſo giftiger toben. Aber werden dann die Feinde ſich in ihrer Wut nicht an uns per⸗ ſönlich und an unſerm Schuleigentum vergreifen? Wo bleibt dann der Sieg? Wäre es nicht doch beſſer, ihnen Entgegenkommen zu zeigen und ſie zu beſänftigen? Unſer Heiland hat uns nicht perſönliche Sicherheit, auch nicht Sicherheit unſers Eigentums und unſerer Inſtitutionen zu⸗ geſagt, aber den Sieg hat er uns verheißen. Was konnten die erſten Chriſten für ein kräftigeres Zeugnis ihres Glaubens ablegen, als daß ſie dafür in den Tod gingen! Sind wir heute unfähig zu leiden? Noch ein glänzender Sieg, ſchier der herrlichſte von allen, wird endlich der ſein, daß wir im Glauben wachſen, daß wir ruhiger und getroſter, hoffnungsfreudiger, in die Zukunft ſchauen. Es iſt ein köſt⸗ liches Ding, daß das Herz feſt werde. Die Welt weiß es, daß nichts einer Sache mehr ſchaden kann als Mutloſigkeit. Wer eine Sache halb⸗ herzig angreift, hat ſchon verloren, wenn ihm ein Mann mit entſchloſſe⸗ nem Mute entgegentritt. Das iſt eine allgemeine Wahrheit. Sie gilt auch in unſern geiſtlichen Kämpfen. Darum ermahnt Petrus bezüglich unſers Kampfes gegen den Teufel: „Dem widerſtehet feſte im Glau⸗