# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1920_S42 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 42 Verhandlungen der ſiebenundzwanzigſten Verſammlung Die Gehälter betreffend wurde die Kommiſſion, die in den letzten vier Jahren die Gehälter öfter hatte erhöhen müſſen und oft mit Defizit in der Kaſſe zu ſchaffen hatte, doch ſtark ermuntert, ja unſere Arbeiter nicht Mangel leiden zu laſſen. Die Kommiſſion wurde ermächtigt, die Gehälter nach Bedürfnis zu erhöhen und auch beſonders die Gehälter des Miſſionsdirektors und des Superintendenten des Alabama-Gebiets zu fixieren. Das häufige Defizit in der Kaſſe iſt ein großes Ärgernis, und das beſtändige Borgen iſt durchaus ungeſchäftsmäßig. Die Verſammlung verſprach, ſo viel als möglich in ihren Kreiſen dafür zu ſorgen, daß reichlicher kollektiert und auch von einzelnen Chriſten der Kaſſe Geld vor⸗ geſtreckt werde, damit unſer Kaſſierer nicht von den Banken borgen muß. Sollen die beſchloſſenen Bauten gleich aufgeführt werden — und das ſollten ſie doch —, ſo ſind in dieſem Jahr mit Einſchluß der Ge⸗ hälter gegen $250,000 nötig! Das iſt ein Durchſchnitt von 30 bis 35 Cents pro kommunizierendes Glied. Es ſollten ja alle Glieder der Synodalkonferenz, alle beteiligten Synoden und Synodaldiſtrikte mit großem Eifer an dieſe ihre Arbeit gehen! Herrn P. Bakke wurde durch Aufſtehen der Dank und die Anerken⸗ nung der Synodalkonferenz für ſeine langen und treuen Dienſte aus⸗ geſprochen. Anſprachen über die Negermiſſion wurden gehalten beſonders von P. Bakke, P. G. A. Schmidt von Alabama und Miſſionar Stoll vom South Carolina⸗Gebiet. Die große Armut der Neger, beſonders in Alabama, wurde dargelegt und zugleich auf ihre große Opferfreudigkeit hingewieſen. Beſonders wurde gezeigt, wie es offenbar unſere Pflicht iſt, für die weiblichen Neger zu ſorgen und unter ihnen zu miſſionieren, damit das Heim der Neger ein chriſtliches wird. Die wiedererwählten Glieder der Kommiſſion für Negermiſſion ſind die PP. W. J. Schulze, R. Jeſſe und Theo. F. Walther. Dem Komitee, das ſehr viele Sitzungen abgehalten und ſehr fleißig gearbeitet hat, wurde der Dank der Verſammlung votiert. Beſchloſſen wurde, daß ein Komitee, beſtehend aus P. Joh. Brenner und Prof. G. W. Müller, bis zur nächſten Sitzung der Syno⸗ dalkonferenz eine Empfehlung ausarbeiten ſoll, wonach alle zur Syno⸗ dalkonferenz gehörenden Synoden pro rata auf der Negermiſſionskom⸗ miſſion vertreten ſein können. Prüfung der Synodalberichte. Folgende Komiteen haben die genannten Lehrverhandlungen der betreffenden Synoden und Synodaldiſtrikte geprüft und berichtet, daß ſie darin nichts gefunden haben, was dem Worte Gottes und dem luthe⸗ riſchen Bekenntnis zuwider wäre: