# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1920_S34 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 34 Verhandlungen der ſiebenundzwanzigſten Verſammlung Für das laufende Jahr benötigt die Miſſionskaſſe etwa $82,000, für 1921 ungefähr $115,000 (etwa 15 Cents pro Abendmahlsglied). Es wäre wünſchenswert, daß die Synodalkonferenz im voraus die Summe beſtimmte, die von Jahr zu Jahr aufgebracht werden ſollte, und daß dann alle mithülfen, damit das geſteckte Ziel erreicht wird. Auf dieſe Weiſe bekäme die Kommiſſion ſicheren Boden unter den Füßen. Beſondere Bedürfniſſe. 1. Ein Dormitory für Negermädchen in Greensboro. Nötig: etwa $30,000 (bereits eingegangen: $2466). 2. Profeſſorenwohnung in Greensboro. Zwiſchen $6000 und $7000 nötig. 3. Bauplatz und Ge⸗ bäude in Napoleonville, La. Nötig: etwa $3500 (bereits eingegangen: $1517). Vorläufig nicht ganz ſo dringend nötig: 4. Bauplatz und Gebäude in Winſton⸗Salem. (Noch keine genaue Erkundigung in bezug auf Koſten.) 5. Bauplatz und Gebäude in St. Louis. (Etwa $20,000. Vorhanden: $7676.) 6. Bauplatz und Gebäude in Albemarle. (Vielleicht etwa $4500.) 7. Bauplatz und Gebäude in Plaquemine. (Noch keine genaue Erkundigung eingeholt.) 8. Bauplatz und Kapelle in Atlanta. Negerwanderung nach dem Norden. Es iſt bereits erwähnt worden, daß in den letzten Jahren große Scharen Schwarzer den Süden verlaſſen haben und nach dem Norden ausgewandert ſind. Soll der Verluſt, den unſere Miſſion dadurch er⸗ litten hat, nicht noch größer werden, dann müſſen wir die größeren Sammelpunkte der Neger im Norden mit Miſſionaren beſetzen. Das kann aber nur dann geſchehen, wenn die Miſſionsfreunde allenthalben ihre milden Gaben vergrößern oder die Gemeinden in den betreffenden Städten einen großen Teil der nötigen Mittel garantieren. So haben die beiden Paſtoralkonferenzen in Chicago die Kommiſſion nicht nur ermuntert, in ihrer Stadt die Negermiſſion kräftig in Angriff zu neh⸗ men, ſondern auch kräftige Hilfe verſprochen. Die Miſſionskommiſſion. 1. Da im Jahre 1916 die Gemeinde des Vorſitzers der Kommiſſion dringend gebeten hatte, von einer etwaigen Wiederwahl ihres Paſtors abzuſehen, wurde nach geſchehener Wiederwahl Herr Prof. Mezger be⸗ auftragt, mit der Gemeinde zu reden. Das Ergebnis war, daß die Gemeinde ihre Einwilligung nur ſo weit gab, daß ihr Paſtor etwa noch fünf Monate diene, damit ein neuer Vorſitzer erwählt werden und ſich etwas einarbeiten könne. Herr Prof. Mezger wurde als Vorſitzer er⸗ wählt, erklärte aber, daß er unmöglich die Arbeit, die das Amt mit ſich bringe, verrichten könne. So hat die Kommiſſion im Februar 1917 von dem Recht, das die Ehrw. Synodalkonferenz ihr gegeben hat, Ge⸗ brauch gemacht und in der Furcht des HErrn einen Miſſionsdirektor und Redakteur der „Miſſionstaube“ erwählt. Die Wahl fiel auf den