# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1920_S31 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1920. 31 von Charlotte als Matrone berufen, und P. McDavid wurde als Lehrer angeſtellt für die neuen Schüler, deren Vorbildung mangelhaft iſt. Direktor Berg, der ſeit Juni 1911 das Direktorat mit aller Treue und Gewiſſenhaftigkeit verſehen hatte, meinte, das Amt und die Reorgani⸗ ſation ſeien zu ſchwer für ſeine Schultern, bat letzten Sommer um Ab⸗ nahme desſelben und empfahl der Kommiſſion, die Laſt auf jüngere Schultern zu legen. Der frühere Prof. J. Ph. Smith wurde ſein Nach⸗ folger. Im Auguſt 1919 nahm Prof. F. Wahlers, der ſeit 1904 als Profeſſor treu gedient hatte, einen Beruf an eine weiße Gemeinde in Iowa an. Miſſionar und Viſitator W. G. Schwehn aus Concord wurde als ſein Nachfolger berufen. Inzwiſchen hatte man bereits nach verſchie⸗ denen vergeblichen Berufen auch Prof. A. E. Kunzmann gewonnen. Er trat ſein Amt im Juli 1919 an. Das Schuljahr begann im Herbſt 1919 mit verſprechenden Ausſichten. Nach und nach ſtieg die Schülerzahl auf nahezu 100 an. Das Dormitory wurde überfüllt, und eine zweite Wohnung mußte gemietet werden. Sodann mußte P. McDavid noch Hilfe geſchafft und eine Lehrerin zu $36 pro Monat angeſtellt werden. Trotz der größeren Schülerzahl kamen doch, Gott ſei Dank, keine ernſten Vergehen vor. Ein fröhlicher, chriſtlicher Geiſt herrſchte auf der Anſtalt. Die Studenten halten große Stücke auf Immanuel und ſingen ihren Ruhm. Und ſchon bald nach Schluß des College im Mai hatten ſich ſchon ſo viele neue Schüler zur Aufnahme gemeldet, daß die Anſtalt dieſen Herbſt ohne weitere Mühe 100 neue Schüler aufnehmen kann, wenn der Raum da iſt. Aber da wird es nun fehlen. Nie zuvor hatte die Anſtalt glänzendere Ausſichten. Laſſen wir dieſe Gelegenheit, die der HErr uns nach langem Bitten und Beraten gegeben hat, vorüber⸗ gehen, ſo mag ſie nie wiederkehren. Mehr Raum iſt ein ſchreiendes Bedürfnis der Anſtalt. Für die Knaben kann dieſer Raum wohl zur Notdurft zeitweilig ſo hergeſtellt werden, daß man im Dachraum einige Wohn⸗ und Schlafzimmer einrichten läßt. über die Beſchaffung des nötigen Raums für die Mädchen ſoll in einem beſonderen Abſchnitt geredet werden. Wir haben für unſere vier weißen Profeſſoren nur zwei Woh⸗ nungen. Prof. Berg muß daher in der Stadt wohnen. Die Familien der Profeſſoren Kunzmann und Schwehn wohnen in einem Haus mit ſieben Zimmern. Daß dieſem übelſtand bald ſollte abgeholfen werden, liegt auf der Hand. Die Lutheran Education Society, gegründet in 1919, bemüht ſich, Gelder für das Immanuel⸗College zu ſammeln. Um nähere Auskunft wende man ſich an Rev. W. O. Hill, 6 Locust Hill Ave., Yonkers, N. Y. Wie nötig ein Dormitory in Greensboro iſt. Die beiden Wohnhäuſer, die wir letztes Schuljahr mieten mußten, koſten uns $39 pro Monat. Beide waren überfüllt. Auch ſind ſie nicht für unſere Zwecke eingerichtet. Dazu liegen ſie in zu großer Entfernung