# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1920_S30 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 30 Verhandlungen der ſiebenundzwanzigſten Verſammlung deutend beſſer von Fremden beſucht. Das Eigentum der Immanuels⸗ gemeinde iſt zu verkaufen; und ſo kann unſere Grace⸗Gemeinde zu irgendeiner Zeit heimatlos werden. Der Schule hat in den letzten zwei Jahren Student Paul Goſe mit gutem Erfolg vorgeſtanden. Miſſionar Claus arbeitet auch im Hoſpital und im Armenhaus. Springfield, Ill. Dieſe Station wird von P. Claus von St. Louis aus bedient. In ſeiner Abweſenheit predigt Herr Prof. Engelder. In der Sonntagsſchule und in der ſonſtigen Gemeindearbeit haben einige Studenten des Seminars fleißig und fein geholfen. Die Gemeinde hat ihre Kirche auf eigene Koſten anſtreichen und freskoieren laſſen; und ſo ſteht es auch in bezug auf das Äußere gut in der Ge⸗ meinde. Seelen: 75; Abendmahlsglieder: 46. Unſere Lehranſtalten. Luther⸗College in New Orleans. Im Auguſt 1919 nahm Direktor R. A. Wilde einen Beruf an die weiße Hochſchule in Milwau⸗ kee an. So blieb nur eine Lehrkraft übrig — Prof. H. Meibohm. Er wurde proviſoriſch als Direktor angeſtellt, und Student Röpe aus St. Louis wurde ihm zur Hilfe gegeben. Inzwiſchen wollte die Kom⸗ miſſion beraten, was aus dem Luther⸗College werden ſolle. Sie iſt überzeugt worden, daß die Anſtalt weiterbeſtehen ſolle. Letzten Oktober hat ſie Lehrer W. Seeberry von der St. Paulsſchule als Muſiklehrer im College angeſtellt und gibt ihm für dieſe Arbeit $10 monatlich extra während der Schulmonate. Die Mädchen werden von einer farbigen Lehrerin im Nähen unterrichtet. Immanuel⸗College in Greensboro, N. C. Die Kom⸗ miſſion hat in vielen und langen Verſammlungen unſer höheres Schul⸗ weſen ernſtlich beſprochen und beraten. Am meiſten kam dabei das Immanuel⸗College in Betracht. Die Schülerzahl war nach und nach bis auf etliche 38 herabgeſunken. In den Beratungen hierüber kamen Fragen wie dieſe beſonders in Betracht: 1. Soll die Anſtalt von Greensboro an einen andern Ort verlegt werden? Die Frage wurde ſchließlich mit Nein beantwortet. 2. Soll der Charakter der Anſtalt ein anderer werden? 3. Iſt es an der Zeit, auch farbige Profeſſoren anzu⸗ ſtellen? uſw. In bezug auf Frage 2 wurde endlich beſchloſſen: Ehe wir eine durchgreifende Änderung vornehmen, die vielleicht den Untergang der Anſtalt bedeuten würde, ſoll einmal mit Gottes Hilfe der Verſuch gemacht werden, einen Fonds für höheres Schulweſen ins Leben zu rufen. 4. Soll wieder ein Dormitory für farbige Schülerinnen von auswärts eröffnet werden? 5. Sollte nicht eine Veränderung in bezug auf die Lehrgegenſtände vorgenommen werden? (Es wurden einige für unſere Verhältniſſe unnötige Lehrgegenſtände vom Stunden⸗ plan geſtrichen und andere, nützlichere Fächer an deren Stelle geſetzt. z. B. Handarbeit und Gärtnerei ſtatt Latein und Logik.) Für das im Herbſt 1919 wieder eröffnete Dormitory wurde Frau P. J. McDavid