# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1920_S29 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1920. 29 rechnen in dieſer Stadt mit einer Negerbevölkerung, die wohl 100,000 überſteigt, es ſei denn, daß wir eine eigene Kapelle kaufen. Das würde aber mehr als $20,000 koſten. So ſind uns die Hände vorläufig ge⸗ bunden. Ein weiterer Umſtand, den wir hier nicht erwähnen können, gebot ebenfalls Warten. Richmond, Va. Hier wurde die Arbeit zeitweilig eingeſtellt. Miſſionar Fuller predigt jetzt wieder einmal monatlich in einem Privat⸗ hauſe. In demſelben Hauſe hält Frau Walter Wall Schule. Sie wird von uns mit $15 monatlich unterſtützt. Philadelphia, Pa. Seit 1918 bedient Stadtmiſſionar E. Polzin 18 Seelen mit Wort und Sakrament. Dieſe 18 farbigen Luthe⸗ raner kommen meiſtens aus unſerer Bethlehemsgemeinde in New Orleans. Die Gottesdienſte werden in einem Privathauſe gehalten. Yonkers, N. Y. (Miſſionar W. O. Hill.) Durch die große Güte der Gemeinde Herrn P. A. v. Schlichtens darf unſere Bethany⸗Gemeinde ſich immer noch im Parish House verſammeln. Die Glieder haben einen Baufonds geſammelt und dann im Juni 1920 einen 72×85 Fuß großen Bauplatz für $1800 gekauft. In bezug auf kirchliche Beiträge ſteht Bethany voran. Sie iſt auch ſonſt wohl eine Muſtergemeinde. Seelen 68; Abendmahlsglieder 52. Die Glieder ſtammen zumeiſt aus Meher⸗ rin, Va. Brooklyn, N. Y. In der Umgegend unſers gemieteten Lokals wohnen viele Neger aus Weſtindien. Miſſionar Hill meint, es ſei hier ein verſprechendes Feld, dem er leider nicht die nötige Zeit und Kraft widmen könne. Er begehrt ſchon ſeit längerer Zeit Hilfe. Ohne Zweifel iſt Brooklyn eine der nördlichen Städte, in der tüchtig gearbeitet wer⸗ den ſollte. Little Rock, Ark. Hier befindet ſich unſere erſte und älteſte Station. Sie wird aber wohl bald zu den geweſenen Dingen gehören, es ſei denn, daß wieder ein Miſſionar angeſtellt wird. Wegzug und der Tod haben faſt alle Glieder weggenommen. Nur noch zwei Fami⸗ lien ſind übriggeblieben. Dieſen kann P. Ad. Poppe von der weißen Gemeinde kaum die allernötigſte Bedienung regelmäßig zukommen laſſen. Little Rock iſt ohne Zweifel ein Miſſionsfeld. St. Louis, Mo. Das Wachstum der hieſigen Gemeinde, das ſchon unter Miſſionar G. A. Schmidt vor ſeiner Verſetzung nach Alabama begann, geht unter Miſſionar H. C. Claus weiter. Die Seelenzahl iſt von 40 auf 76 geſtiegen und die Zahl der Abendmahlsglieder von 18 auf 38. Der Kapellenfonds hat die Summe von $6176 erreicht. Da⸗ neben hat der Frauenverein für Negermiſſion, der ſich aus Frauen der weißen Gemeinden in St. Louis zuſammenſetzt, etwa $1500 für eine Kapelle geſammelt. Bauplatz und Kapelle werden wohl $20,000 koſten. Letzten Herbſt konnten wir zwei Zimmer in der alten Immanuelsſchule zu $15 pro Monat mieten. So konnten gegen 100 Kinder in die Schule aufgenommen werden. Und die Gottesdienſte werden ſeither auch be⸗