# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1920_S23 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1920. 23 halten am „Opgjör“ und ihren Zuſammenſchluß mit den beiden andern norwegiſchen Synoden in die „Norwegiſch⸗Lutheriſche Kirche in Ame⸗ rika“ (The Norwegian Lutheran Church of America) das Band der Glaubenseinigkeit mit der Synodalkonferenz gelöſt hat. Milwaukee, Wis., den 20. Auguſt 1920. L. Fürbringer. C. Bünger. Aug. Pieper. K. Ohrmundt. J. Höneß. Die drei Punkte wurden auch in engliſcher Faſſung vorgelegt: 1. Resolved, That the Norwegian Synod of the American Evan- gelical Lutheran Church be accepted as a member of the Ev. Luth. Synodical Conference of North America. 2. Resolved, That we welcome these brethren with great joy, en- courage them in their fight for the truth, and wish them God's richest blessings for the future. 3. To our great sorrow we are compelled to state that “The Synod for the Norwegian Ev. Luth. Church of America,” by holding fast to the Opgjoer and its union with the other two Norwegian synods in “The Norwegian Lutheran Church of America,” has severed its bond of faith and church-fellowship with the Synodical Conference. Dieſer Bericht wurde in allen Punkten einſtimmig angenommen, und die norwegiſchen Brüder wurden durch Aufſtehen der Verſammlung begrüßt. In verſchiedenen Reden wurde der gegenſeitigen Freude rührend Ausdruck gegeben. Es gehören zu der neuaufgenommenen Synode 30 Paſtoren und 20 Gemeinden. Negermiſſion. Der Verſammlung lag in gedruckter Form vor folgender Zwanzigſter Bericht der Kommiſſion für Negermiſſion. Von Juli 1916 bis Juli 1920. Der Bericht, den die Kommiſſion für Negermiſſion der Ehrw. Synodalkonferenz diesmal vorzulegen hat, erſtreckt ſich nicht über zwei, ſondern über vier Jahre, weil nämlich die Verſammlung im Jahre 1918 ausgefallen iſt. Durch Gottes große Güte iſt der vorliegende Bericht ein günſtiger, und das trotz mancher großen Hinderniſſe. Die Hinderniſſe ſind kurz dieſe: 1. Der Weltkrieg. Auch in unſere Miſſionsarbeit unter den Negern hat der Krieg ſtörend eingegriffen in mehr als einer Hinſicht. Die Feinde unſerer Rettungsarbeit haben die Gelegenheit wahrgenom⸗ men, inſonderheit unſere weißen Arbeiter zu verleumden. Wo ſie nur konnten, verbreiteten ſie heimlich das Gerücht, unſere Arbeiter ſeien An⸗ geſtellte der deutſchen Regierung, um die Schwarzen aufzuwiegeln gegen die Weißen des Südens. 2. Die verheerende Seuche, mit der unſer