# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1920_S21 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1920. 21 providence of God, has terminated a controversy of many years’ duration, may have time to be strengthened in the unity of faith and brotherly understanding, which by the aid of God we have at- tained.’ ” Der Empfang dieſes Briefes wurde am 25. Februar 1918 von Ihrem Komitee beſcheinigt mit dem Verſprechen, daß dieſer letzte Be⸗ ſcheid, der uns geworden iſt, der Ehrw. Synodalkonferenz auf ihrer Verſammlung im Auguſt 1918 werde mitgeteilt werden. Da jene Ver⸗ ſammlung ausfallen mußte, ſo wird dieſer Beſcheid der jetzigen Ver⸗ ſammlung mitgeteilt als das Endreſultat aller Bemühungen Ihres Komitees, den ihm in Saginaw 1912 gegebenen Auftrag an die Nor⸗ wegiſche Synode auszuführen. Der Auftrag bleibt unerledigt, und die Vereinigung unſerer einſtigen norwegiſchen Glaubensbrüder mit nor⸗ wegiſchen Kirchenkörpern, die gegen die Synodalkonferenz in Oppoſition geſtanden haben, iſt vollzogen worden auf einer Baſis, von der die Ehrw. Synodalkonferenz erklärt hat, daß ſie dieſelbe nicht billigen kann. Ihr Komitee hat anhaltende Verſuche gemacht, eine wirklich chriſt⸗ brüderliche Beſprechung mit unſern früheren norwegiſchen Glaubens⸗ und Kampfesgenoſſen herbeizuführen, und hat ſich durch Gottes Gnade trotz mancher Enttäuſchungen, die ſie erleben mußte, von dem Grunde der Geduld, auf welchem alle Ermahnung unter Chriſten geſchehen ſoll, nicht abbringen laſſen. Daß alle Verſuche praktiſch erfolglos geblieben ſind, bedauert niemand mehr als Ihr Komitee, das nun ſein Mandat an die Ehrw. Synodalkonferenz hiermit zurückgeben möchte, damit die⸗ ſelbe entſcheide, ob noch weitere Schritte in dieſer Sache zu tun nötig ſind, und Ihr Komitee entlaſſe. W. H. T. Dau. F. Pieper. Th. Schlüter. In der Beſprechung dieſer Sache wurde ausgeführt, daß unſere acht Jahre langen Bemühungen in dieſer Sache nur entſprungen ſind aus unſerer Liebespflicht, die Brüder zu ermahnen. Das Beſtreben un⸗ ſers Komitees war allezeit, die Verhandlungen ſo zu führen, daß auch über die Art und Weiſe kein Odium auf uns fallen könne. Obwohl die Situation oft hoffnungslos ſchien, ſo hat es doch alle Geduld bewahrt. Das Reſultat iſt trotzdem Null. Aber immer noch ſtreckt die Synodal⸗ konferenz die Hand aus. Unſere Hand iſt noch nicht angenommen. Doch es muß die Sache zum Abſchluß gebracht werden, gerade auch um des Gewiſſens derjenigen Norweger willen, die dem Wort Gottes und dem Bekenntnis treu geblieben ſind. Der Bericht unſers Komitees wurde daher angenommen und das⸗ ſelbe entlaſſen mit einem Dankvotum für ſeine treuen und geduldigen Dienſte.