# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1920_S17 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1920. 17 „Da wir noch zwei Wochen Ferien haben, und es möglich wäre, daß wir noch vor Schulanfang zuſammenkommen könnten, ſo beeile ich mich, Ihnen vorſtehendes mitzuteilen, und bitte Sie, falls Ihr Geſund⸗ heitszuſtand dies geſtattet, um baldige Antwort.“ Hierauf erwiderte D. Stub am 25. Auguſt 1916: „Ihren Brief, eine baldige Zuſammenkunft mit dem Komitee der Synodalkonferenz betreffend, habe ich unſerm Kirchenrat bei der letzten Sitzung vorgelegt. Der Kirchenrat hat beſchloſſen, daß ich mich für längere Zeit an keiner Konferenz dieſer Art beteiligen ſollte, da ich nach zwei Operationen und elf Wochen im Hoſpital ſo viel Ruhe haben ſollte wie möglich. Selbſt mein Profeſſorenamt habe ich für nächſtes Jahr aufgeben müſſen. In dieſem Monat habe ich keine Nacht ohne Schlaf⸗ medizin ſchlafen können. „Es ſchien unſerm Kirchenrat, daß es mit dieſer Zuſammenkunft keine Eile habe.“ Die Antwort Ihres Komitees am 30. Auguſt 1916 auf dieſen Brief D. Stubs lautete: „Wir bedauern, daß eine baldige Zuſammenkunft unſerer Komiteen aus den in Ihrem werten Schreiben angegebenen Gründen unmöglich iſt. „Wir überlaſſen die Beſtimmung der Zeit und des Orts für dieſe Zuſammenkunft Ihnen und bitten Sie, ſobald Sie ſich dazu in der Lage finden, uns mitzuteilen, wann Sie die Verſammlung wünſchen.“ Bis zum März 1917 erhielt Ihr Komitee keinerlei Anregung von den norwegiſchen Kolloquenten zu einer Beſprechung der zwiſchen der Ehrw. Synodalkonferenz und der Norwegiſchen Synode ſchwebenden Lehrdifferenzen. Für den Monat Juni 1917 war eine große norwegiſche Kirchenverſammlung zu St. Paul geplant, auf welchem die tatſächliche Vereinigung der drei norwegiſchen Körper — der alten Norwegiſchen Synode, der Vereinigten Kirche und der Haugeſynode — ſtattfinden ſollte. Ihr Komitee erwog mit Herrn Präſes Gauſewitz den Gedanken, ob nicht ein letzter heroiſcher Verſuch ſeinerſeits gemacht werden ſollte, um bei der Norwegiſchen Synode Gehör zu bekommen, und ob Ihr Komitee nicht auf der Verſammlung der Norwegiſchen Synode in St. Paul er⸗ ſcheinen und derſelben die Ausſtellungen der Synodalkonferenz an dem norwegiſchen „Opgjör“ mitteilen ſollte. Längere Verhandlungen, die ſich bis in den Mai 1917 erſtreckten, ließen dieſen Verſuch prekär er⸗ ſcheinen, und Ihr Komitee ſtand von demſelben ab, einigte ſich aber auf Abſendung folgenden Briefes vom 10. Mai 1917 an D. Stub: “The committee appointed by the Synodical Conference to con- fer with the Norwegian Synod or any representative of same in re- gard to the Madison Agreement (Opgjoer) appeals to you once more to call a meeting of your committee for a conference with us. We feel that we are wearying you, but we have no choice in the matter, and, moreover, believe that we are consulting not only our own, but