# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1920_S15 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1920. 15 Gnadenwahl nach Schrift und Bekenntnis in der Wahrheit und in der Liebe zu halten. „Wir bitten und flehen zu Gott, dem Vater unſers HErrn JEſu Chriſti, dem großen und einigen HErrn der Kirche, daß er unſerm durch Pflicht und Gewiſſen geforderten brüderlichen Schreiben bei Ihrer Ehrw. Synode geneigtes Gehör verleihen und die ganze Angelegenheit zur Verherrlichung ſeines Namens und zum Heil vieler Seelen lenken wolle. „Wir haben auch drei Delegaten abgeordnet, die das, was wir hier geſchrieben haben, mündlich vertreten ſollen. „Im Namen und Auftrag der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika unterzeichnen: „(Gezeichnet.) C. Gauſewitz, Präſes. „Joh. Meyer, Sekretär. „Saginaw, Mich., 19. Auguſt 1912.“ Das in dem Brief zuletzt genannte Komitee von drei Delegaten beſtand aus Prof. W. H. T. Dau, Prof. D. F. Pieper und Direktor J. Schaller. Im Jahr 1914 berichtete dieſes Komitee auf der Verſammlung der Synodalkonferenz zu Milwaukee, daß obiger Brief alsbald abgeſchickt worden, daß es dem Komitee aber nicht gelungen ſei, vor die Norwegiſche Synode zu kommen. Auf Beſchluß der Norwegiſchen Synode ſollte unſer Komitee nicht mit der ganzen Synode, ſondern mit einem Komitee, be⸗ ſtehend aus D. H. G. Stub, Prof. D. J. Ylvisaker und P. O. P. Vangs⸗ nes, verhandeln. Unſer Komitee meinte, dazu keine Autorität zu haben, weil ihr Auftrag von der Synodalkonferenz nicht dahin lautete, erbot ſich aber, als Privatmänner ſolchen Komiteeſitzungen zu irgendeiner Zeit und an irgendeinem Ort beizuwohnen und darüber zu berichten, nur daß ſolche Konferenzen nicht als offiziell gelten dürften. Es war aber zu keiner ſolchen Zuſammenkunft gekommen. Auf dieſen Bericht hin erweiterte die Synodalkonferenz die Befugniſſe des Komitees und bevollmächtigte dasſelbe, auch mit einem vom Norwegiſchen Kirchenrat ernannten Komitee zu verhandeln, jede von den Norwegern gebotene Gelegenheit zu Verhandlungen wahrzunehmen, und allenfalls auch die Initiative zu ſolchen Gelegenheiten zu ergreifen. Das Komitee beſtand aus den Profeſſoren W. H. T. Dau, D. F. Pieper, Theo. Schlüter. Auf der Synodalkonferenz zu Toledo, 1916, berichtete das Komitee, daß es demſelben immer noch nicht gelungen ſei, weder an die Norwegiſche Synode noch an einen Ausſchuß des Kirchenrats zu gelangen. Der Tod des Herrn P. Vangsnes und eine ernſtliche Erkrankung D. Stubs hatten eine ſolche Verſammlung ernſtlich verzögert, und ein anderes Komitee war nicht eingeſetzt worden. Mittlerweile war aber obiger Brief der Synodalkonferenz an die Norwegiſche Synode durch den Druck bekannt geworden, und es war eine Bewegung innerhalb der Norwegiſchen Synode gegen das „Opgjör“ entſtanden. Während dieſe Minorität ſich