# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1920_S13 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1920. 13 Geſchäftsverhandlungen. Unſer Verhältnis zu den Norwegern. Herr Prof. W. H. T. Dau, Vorſitzer unſers ſeit 1912 für dieſe Sache beſtehenden Komitees, berichtete zunächſt in kurzen Umriſſen den Lauf der ganzen bisherigen Verhandlungen. Die Ehrw. Ev.⸗Luth. Norwegiſche Synode ſtand ſeit Gründung der Synodalkonferenz in inniger Glaubensbrüderſchaft mit uns. Zwar trat ſie um das Jahr 1882 organiſch aus, löſte aber nicht das glaubens⸗ brüderliche Verhältnis, ſondern beſchickte die Synodalkonferenz regel⸗ mäßig mit Delegaten. Auch im Jahr 1912 waren Prof. D. H. G. Stub und Prof. D. Joh. Ylvisaker als Vertreter erſchienen. Es hatte ſich aber nun eine Bewegung herangebildet zur Vereinigung der Norwegi⸗ ſchen Synode mit der Vereinigten Norwegiſchen Lutheriſchen Kirche von Amerika und der Hauge⸗Norwegiſchen Ev.⸗Luth. Synode von Amerika. Das Dokument, auf Grund deſſen dieſe Vereinigung geplant wurde, iſt bekannt als das „Opgjör“, oder “The Madison Theses”. Da nun die Vereinigte Kirche und die Haugeſynode ſeit dreißig Jahren ihre Lehr⸗ differenz mit der Synodalkonferenz erklärt und uns deswegen bekämpft hatten, und da genannte zwei Delegaten aus der Norwegiſchen Synode nun, im Jahre 1912, auf der Synodalkonferenz erſchienen waren, ſo war es offenbar den Zwecken und Zielen der Synodalkonferenz gemäß eminent ihre Pflicht, auf eine Beſprechung dieſer Sachlage einzugehen. Tagelang wurde das „Opgjör“ beſprochen. Das Ergebnis war, daß folgender Brief auf Beſchluß der Synodalkonferenz an die Norwegiſche Synode abgeſandt wurde: „An die Ehrw. Synode der Norwegiſchen Ev.⸗Luth. Kirche von Ame⸗ rika, zuhanden des Herrn Präſes D. H. G. Stub zu St. Paul, Minn. „In dem HErrn geehrte, teure Väter und Brüder! „Gerade vor vierzig Jahren iſt die Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika gegründet worden. An dieſer Gründung war auch Ihre Ehrw. Synode beteiligt und iſt dadurch mit den andern Synoden der Synodalkonferenz in die innigſte glaubensbrüderliche Verbindung getreten. Etwa zehn Jahre danach hat Ihre Ehrw. Synode zwar die organiſche Verbindung mit der Synodalkonferenz gelöſt, aber nicht das glaubensbrüderliche Verhältnis. Dieſes iſt vielmehr fortgeſetzt durch das Senden von Delegaten zur Synodalkonferenz, durch gemeinſchaft⸗ liche Paſtoralkonferenzen, durch Kanzel⸗ und Abendmahlsgemeinſchaft, durch Beteiligung an Miſſions⸗ und Liebeswerken in rechter Weiſe und aufs lieblichſte gepflegt worden. Auch bei der letzten Verſammlung der Synodalkonferenz, die vom 14. bis zum 19. Auguſt 1912 in Saginaw,