# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1916_S104 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 104 Verhandlungen der ſechsundzwanzigſten Verſammlung Im Anſchluß an den gedruckten Bericht legte Herr P. Drewes, Vorſitzer der Kommiſſion, der Verſammlung noch folgendes mündlich vor: Um der Wichtigkeit der Arbeit im ſogenannten “Black Belt” willen habe die Kommiſſion beſchloſſen, Herrn Direktor Bakke als Superintendenten dieſes Feldes zu berufen, und Herr Direktor Bakke ſei auch bereit, dem Berufe Folge zu leiſten. Das Amt eines Miſſionsdirektors ſolle vorläufig vakant bleiben. über beide, den gedruckten und den mündlichen Bericht, wurde folgender Komiteebericht vorgelegt und angenommen: Das Komitee, dem der Bericht der Kommiſſion für Neger⸗ miſſion zur Begutachtung übergeben worden iſt, unterbreitet hiermit der Ehrw. Synodalkonferenz folgendes: Wir berichten an die Synodalkonferenz, daß die Kommiſſion für Negermiſſion beſchloſſen hat, Direktor Bakke wegen ſeiner eminenten Befähigung zu dieſer Arbeit und der Wichtigkeit des Feldes als Superin⸗ tendenten für das Alabamagebiet zu berufen, und daß Direktor Bakke ſich bereit erklärt hat, einem ſolchen Rufe zu folgen. Wir empfehlen der Ehrw. Synodalkonferenz, dieſes Vorgehen der Kommiſſion gutzuheißen und ſie zu ermuntern, dem künftigen Superintendenten vorläufig $135 monatlich zu bewilligen mit dem Verſtändnis, daß er aus dieſem Gehalt auch die eventuellen Beſuche bei ſeiner Familie beſtreite. Ein an die Synodalkonferenz gerichtetes und vom Präſidium dem Komitee vorge⸗ legtes Telegramm einiger farbigen Brüder, dieſe Angelegenheit be⸗ treffend, wurde vom Komitee entgegengenommen, konnte letzteres jedoch nicht bewegen, von ſeiner Empfehlung abzugehen, da die Depeſche von der unrichtigen Auffaſſung ausging, Direktor Bakke ſei ſeines Amts ent⸗ ſetzt worden. Durch ein anderes Schreiben, unterzeichnet von Frl. Roſa Young, wurde das Komitee in ſeiner Empfehlung noch beſtärkt. Zu dem gedruckt vorliegenden Kommiſſionsbericht erlauben wir uns folgende Empfehlungen: Zu 1: Die Kommiſſion wird ermuntert, die Gehälter unſerer farbigen Miſſionare, wo ſie es für nötig hält, um $5 bis $10 monatlich zu erhöhen. Zu 5: Der Umſtand, daß unſere Miſſionsſchulen für alle geöffnet waren, die kommen wollten, hat ohne Zweifel viel dazu beigetragen, Kinder unter den Schall des Evangeliums zu bringen, die wir ſonſt kaum erreicht hätten. Die Tatſache, daß dieſe unſere Güte oft mißbraucht wird von ſol⸗ chen, die ſich nicht unter unſere Seelſorge begeben wollen, ſollte uns nicht hindern, im allgemeinen an dem Prinzip der offenen Tür für unſere Miſſionsſchulen feſtzuhalten. Wo aber wegen überfüllung Kinder abgewieſen werden müſſen, ſollen die Kinder, die ſich ganz unſerer Seelſorge unterſtellen, alſo auch die Sonntagsſchule und die Kirche beſuchen, ſtets den Vorzug haben. Zu 7: Wir verleihen unſerer Freude Ausdruck über die Gaben,