# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1916_S94 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 94 Verhandlungen der ſechsundzwanzigſten Verſammlung ren Leſerkreis haben. Unſer Ziel ſollte ſein, im Jahr 1917, dem Jubel⸗ jahr der Reformation, in jede unſerer zirka 260,000 Familien eins unſerer Miſſionsblätter zu bringen. Der Raum in der „Miſſionstaube“ iſt zu klein geworden. Unſere Miſſion iſt gewachſen, und infolgedeſſen gibt es auch mehr zu berichten. Ferner ſind in unſern Kreiſen neue Miſſionen gegründet worden, über die unſere Leſer auch gerne etwas leſen wollen. Auch nehmen die Quittungen unſers Kaſſierers jetzt bedeutend mehr Raum ein als früher. Und endlich hat die Ev.⸗Luth. Miſſionsgeſellſchaft für China uns ihr Blättchen „Miſſionsbriefe“ angeboten, falls wir ihre Quittungen in die „Miſſionstaube“ aufnehmen. Für die Aufnahme der Quittungen wird die Geſellſchaft uns natürlich bezahlen. Es ſollte alſo auf jeden Fall dafür geſorgt werden, daß mehr Raum geſchafft wird. Da nun aber das Papier im Preiſe geſtiegen iſt, ſcheint uns der beſte Weg dieſer zu ſein, daß die Quittungen in 6-point geſetzt werden und der Leſeſtoff durchweg in 9-point, wie „Mancherlei aus der Miſſion“ und dieſer Be⸗ richt. Auf dieſe Weiſe würden etwa anderthalb Spalten für Leſeſtoff gewonnen werden. Die Mehrausgabe würde monatlich etwa $4.50 be⸗ tragen. 10. Intereſſe an unſerer Negermiſſion außerhalb unſerer Kreiſe. Auch außerhalb der Synodalkonferenz, ſonderlich in der Vereinigten Synode des Südens, wird unſerm Miſſionswerk ein wachſendes Intereſſe entgegengebracht. In dem offiziellen Organ der genannten Synode war vor etwas über einem Jahr folgendes zu leſen: “Of all the synods bearing the Lutheran name the Missouri Synod or Synodical Con- ference . . . almost alone recognized a duty to our colored neighbors, and proceeded to perform it.” Nach einer kurzen Inhaltsangabe unſers letzten Berichts fährt der Schreiber dann fort: “Sometimes printed re- ports are at variance with the actual results and real facts in the case. In order to verify the statements, the editor of the Visitor wrote to one of our pastors interested in the elevation of the colored race, and residing in a district in which Missouri's Negro Mission operates, asking him to give his own observations and impressions. He has virtually ‘O. K.’d’ the statements which have been made. In the letter referred to above, he says: ‘The Missouri Synod is doing great good for the colored race here in the South. There are being furnished for this work of Colored Missions sufficient pastors and teachers to keep the whole work under proper direction and control. Then, beginning with the little children, they are instructed in the truths of God's Word and the doctrines of salvation. . . . Missouri is planning bigger and better things for their colored work, and it seems to me that they should have every possible encouragement from