# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1916_S93 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1916. 93 9. Was geſchieht, um Verſtändnis, Intereſſe und Eifer für die Negermiſſion zu erwecken und zu mehren? 1. Unſer Miſſionsdirektor und andere halten auf Synoden, Kon⸗ ferenzen und Miſſionsfeſten Anſprachen und Vorträge. 2. Wir ſchicken auf Wunſch Miſſionsarbeiter aus, beſonders farbige Arbeiter, die in Gemeinden und Vereinen Vorträge über unſere Miſſion halten, und zwar in deutſcher ſowohl als in engliſcher Sprache. 3. Der Senior unſerer Miſſion hat auf Beſchluß der Kommiſſion eine kurze, illuſtrierte Geſchichte unſerer Miſſion geſchrieben. Das deutſche Büchlein trägt den Titel: „Unſere Negermiſſion in Wort und Bild“, das engliſche: Our Colored Mission. Illus- trated. 4. Die Kommiſſion liefert Zeitſchriften, Schriftſtellern, Vortragen⸗ den und andern außerhalb ſowohl als innerhalb unſerer Kreiſe Berichte, ſtatiſtiſches Material und dergleichen. Wie gut und heilſam das iſt, dafür iſt unſer neues Feld in Alabama ein Beweis. 5. Die Kommiſſion hat zwei Lichtbildervorträge über unſere Negermiſſion herſtellen laſſen. Dieſer Plan wurde von P. Jeſſe in Ausführung gebracht. Er arbeitete zwei Vorträge aus, beide deutſch und engliſch, und ließ für jeden Vortrag über 125 Bilder anfertigen. Das hat ihn viel Mühe und Arbeit gekoſtet und koſtet ihn immer noch viel Mühe und Arbeit; er muß nämlich in dieſer Sache eine Unmaſſe von Briefen ſchreiben. Die Ehrw. Synodalkonferenz iſt ihm für die unentgeltliche und erfolgreiche Arbeit zu beſonderem Dank verpflichtet. Die Lichtbilder werden überall mit Intereſſe gehört und geſehen und ſtiften großen Segen. 6. Das Hauptmittel zur Verbreitung von Information über unſer Werk und zur Mehrung des Eifers für dies Werk ſind unſere beiden Zeitſchriften, „Die Miſſionstaube“ und The Lutheran Pioneer. Gerade die Leſer dieſer Blätter ſind auch die eifrigſten Unterſtützer unſers Miſſionswerkes. Unſere Paſtoren, Lehrer und Laien ſollten ſich des⸗ halb alle die Verbreitung der beiden Blätter mehr angelegen ſein laſſen. Das ſollte auch deshalb geſchehen, weil der Reingewinn in unſere Miſſionskaſſe fließt. Die „Miſſionstaube“ hat in den beiden letzten Jahren einen Reingewinn von $5684 gebracht; der überſchuß des Pioneer war $227. Letzten Januar richteten wir ein herzliches Wort an jeden Leſer der „Miſſionstaube“, ſonderlich an die lieben Laien, und baten ſie, neue Leſer zu werben. Die Bitte hat auch keineswegs taube Ohren gefunden. Jung und alt machte ſich an die Arbeit, einzelne be⸗ ſtellten und bezahlten das Blatt für alle Nichtleſer in der Gemeinde, und in kurzer Zeit ſtieg die Leſerzahl von 26,000 auf 27,000. Der Pioneer hat 6500 Abonnenten. Beide Blätter ſollten einen viel größe⸗