# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1916_S90 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 90 Verhandlungen der ſechsundzwanzigſten Verſammlung ſo feſt an dieſer nötigen und heilſamen Ordnung feſthielten.“ (S. 20.) Jahrgang 5, S. 84 leſen wir: „Am erſten Montag im September wurde die Schule eröffnet, und es ſtellten ſich 112 Kinder ein, von denen jedoch nur 91 aufgenommen werden konnten. Bei der Aufnahme wurde ſolchen Kindern der Vorzug gegeben, die willig ſind, ſich ganz von uns erziehen zu laſſen, das heißt, die nicht nur unſere Wochenſchule, ſondern auch unſere Sonntagsſchule und unſere Gottesdienſte beſuchen; denn die Erfahrung hat gelehrt, daß ſolche Kinder, die wohl unſere Wochenſchule, nicht aber die Sonntagsſchule und Kirche beſuchen, ſehr ſelten für uns gewonnen werden.“ Jahrgang 8, S. 75 heißt es: „So⸗ bald eine Miſſionsſchule gefüllt iſt, ſollten nur noch ſolche Kinder auf⸗ genommen werden, deren Eltern das beſtimmte Verſprechen geben, ihre Kinder in die lutheriſche Sonntagsſchule und in den lutheriſchen Kon⸗ firmandenunterricht zu ſenden.“ Die Ehrw. Synodalkonferenz möge dieſe wichtige Sache einer ausführlichen Beſprechung unterziehen. 6. Unſere Lehranſtalten. Das Immanuel⸗College zu Greensboro, N. C., hat vier Profeſſoren. Aus Direktor Bergs zweijährlichem Bericht mögen folgende Angaben vorgelegt werden: Schüler: 56 (47). (Die erſte Zahl be⸗ zieht ſich auf das Schuljahr 1914/15, die in Klammern ſtehende Zahl gilt für das Schuljahr 1915/16.) Männliche Studenten im Seminar: 6 (6), weibliche: 0 (1). Männliche Schüler im College: 28 (21), weibliche Schüler im College: 22 (19). Lutheriſche Studenten: 17 (20), nichtlutheriſche Studenten: 39 (27). In beiden Schuljahren wurden drei Studenten konfirmiert, die früher nicht zu unſerer Kirche gehörten. Einnahme an Koſtgeld: $924.93, aus der Miſſionskaſſe: $4167.70, an milden Gaben: $56.13, an Schulgeld von 29 (26) Schülern, die nicht in der Anſtalt wohnen: $305.10. Totaleinnahme: $5453.86. Davon wurden $305.10 an die Miſſionskaſſe abgeliefert und $5148.76 fürs College gebraucht, nämlich $4066.26 für die Haus⸗ haltskaſſe und $1082.50 zur Herſtellung der Verbindung mit der ſtädti⸗ ſchen Waſſerleitung und für Reparaturen am Collegegebäude. Für Profeſſorengehalte hat die Miſſionskaſſe in dieſen zwei Jahren $9601 ausbezahlt. Der Bau des Wohngebäudes für weibliche Schüler, deſſen Herſtellungskoſten ſich auf $3000 belaufen dürfen, iſt noch nicht in An⸗ griff genommen worden, weil erſt $239 eingelaufen ſind, und doch $2000 vorhanden ſein müſſen, ehe mit dem Bau begonnen werden darf. Unſer Luther⸗College zu New Orleans hat zwei Pro— feſſoren. Dir. Wildes Bericht für die beiden Schuljahre enthält fol⸗ gende Angaben: Schülerzahl: 38 (35). Männliche Schüler: 18 (16), weibliche Schüler: 20 (19), lutheriſche Schüler: 25 (24), nichtluthe⸗ riſche Schüler: 13 (11). Von letzteren wurden konfirmiert 4 (1). Drei von den diesjährigen nichtlutheriſchen Schülern haben ſich noch