# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1916_S81 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1916. 81 firmierte 37 Erwachſene und 5 Kinder, Die neueſten Zahlen ſind auf der ſtatiſtiſchen Tabelle angegeben. Der Ort, an dem ſich die Station befindet, heißt Roſebud und liegt etwa dreieinhalb Meilen nordöſtlich von Neenah. — In Oak Hill, etwa vier Meilen ſüdöſtlich von Roſe⸗ bud, hat Miſſionar Lane zu Pfingſten (am 11. Juni) die vielver⸗ ſprechende Pentecost Station eröffnet und eine Sonntagsſchule mit 23 Perſonen ſowie eine Konfirmandenklaſſe mit 27 Perſonen gegründet. Die Gottesdienſte werden hier in einem Negerſchulhauſe gehalten. — Anfangs Juni iſt Fräulein Young nach Sedan, bei Vredenburgh, Monroe Co., etwa zwanzig Meilen ſüdweſtlich von Oak Hill, gereiſt und hat dort am 4. Juni die St. Andrew's-Sonntagsſchule mit 15 Schülern organiſiert und am 7. Juni eine Wochenſchule mit 16 Kindern ſowie eine Konfirmandenklaſſe mit 12 Perſonen ins Leben gerufen. Sie ſchreibt, daß die Ausſichten bei Vredenburgh ſehr gut ſeien. Das Lokal, in dem ſie arbeitet, iſt eine alte, leerſtehende Negerhütte. Es iſt in der Tat eine große Tür, die Gott uns in Alabama auf⸗ getan hat. Die unvergleichlich reiche Ernte, die wir hier in ſo kurzer Zeit haben einheimſen dürfen, und die große Zukunft haben unſere Miſſionsfreunde und auch unſere farbigen Chriſten mit freudiger Be⸗ geiſterung erfüllt. Dem gütigen Gott ſei Lob und Dank dafür! Mancher wird nun vielleicht auch noch gerne wiſſen wollen, wie Fräulein Young dazu gekommen iſt, an den Vorſitzer der Kommiſſion zu ſchreiben. Sie hatte ſich zunächſt an den bekannten Negerführer Booker T. Waſhington zu Tuskegee, Ala., gewandt und ihm ihre Not geklagt. Der Vorſitzer der Kommiſſion hatte nun ſeit einigen Jahren mit Waſhington in brieflichem Verkehr geſtanden und ihm auch für das in Tuskegee herausgegebene Negro Year Book wiederholt ſtatiſtiſche Angaben geſchickt, ſowie über unſere Arbeit unter den Negern allerlei Wiſſenswertes geſchrieben. Waſhington ſchickte nun der Lehrerin ein Exemplar des Negro Year Book, das die Adreſſe des Vorſitzers enthält, und gab ihr den Rat, ſich an uns zu wenden. Wie ſie das tat, iſt bereits berichtet worden. Der HErr, unſer Gott, der uns ſo unerwartet und wunderbar in dies neue, hoffnungsvolle Feld geführt hat, wolle uns nun auch die nötigen Männer und Mittel geben, das Feld recht zu bearbeiten und das helle Licht des Evangeliums immer weiter hineinzutragen in den „Schwarzen Gürtel“! 2. Unſere Arbeiter. In unſerm Dienſt ſtanden am Schluß des letzten Schuljahrs 58 Arbeiter, nämlich 1 Miſſionsdirektor, 6 weiße Profeſſoren, die zum Teil auch in der Miſſionsarbeit aushelfen, 8 weiße und 16 farbige Miſſionare, 4 weiße und 10 farbige Lehrer, 12 farbige Lehrerinnen und 1 farbiger Student als Aushelfer. Von den 16 farbigen Miſſionaren