# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1916_S62 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 62 Verhandlungen der ſechsundzwanzigſten Verſammlung ihr gelehrt ſeid, es ſei durch unſer Wort oder Epiſtel!“ (2 Theſſ. 2, 13—15.) Wir beginnen nun bald die Feier des Jubeljahres der Reformation. Gott gebe, daß dieſes Jahr und ſeine Feier uns neuen Mut und Eifer gebe zum ernſten, rechtſchaffenen Kampf gegen den Hauptfeind unſerer Kirche, auf daß wir halten, was wir haben, was Gott durch die Refor⸗ mation uns gegeben hat, und dieſe reichen Segnungen auch andern mit⸗ teilen. So wollen wir unſern Dank dem HErrn darbringen. Gott gebe, daß das Wort ſich an uns erfülle, das unſerm Luther zugeſchrieben wird: „Deus vos impleat odio papae!“ Jede Theſe wurde von der Verſammlung ſehr eingehend beſprochen, und darauf wurden die Ausführungen des Herrn Referenten an⸗ genommen. Dem Herrn Referenten wurde für ſeine Mühewaltung der Dank der Verſammlung votiert. Er wurde erſucht, ſeine Arbeit vollſtändig mit Einſchluß der nicht verleſenen Belege und Zitate dem Druck im Synodalkonferenzbericht zu übergeben. Geſchäftsverhandlungen. I. Unſer Verhältnis zur Ehrw. Evangeliſch⸗Lutheriſchen Norwegiſchen Synode. 1. Das Komitee, das vor zwei Jahren eingeſetzt wurde, in dieſer Angelegenheit zu handeln, legte folgenden Bericht vor: Komiteebericht. Bei ihrer Verſammlung zu Milwaukee im Jahre 1914 erweiterte die Ehrw. Synodalkonferenz in bedeutendem Maße die Vollmacht ihres Komitees, welches im Jahre 1912 bei der Verſammlung in Saginaw abgeordnet wurde, um mit der Norwegiſchen Synode anſtößige Punkte in den von der Norwegiſchen Synode angenommenen „Madiſoner Theſen“ („Opgjör“) zu beſprechen. Inſonderheit beſtimmte die Ehrw. Synodalkonferenz, daß das von ihr ernannte Komitee anſtatt mit der Norwegiſchen Synode auch mit einem vom Kirchenrat der Norwegiſchen Synode ernannten Komitee verhandeln dürfe. (Siehe Synodalber. d. Synodalkonf. 1914, S. 43 f.) Die Beſchlüſſe der Ehrw. Synodalkonferenz wurden dem Präſes der Norwegiſchen Synode, Herrn D. Stub, ſofort nach Schluß der Synode am 18. Auguſt 1914 mitgeteilt. Derſelbe antwortete am 11. September 1914, daß er eben von einer Reiſe nach Norwegen zurückgekehrt ſei, wegen eines heftigen Anfalls von Neuritis ſich in ärztlicher Behandlung