# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1914_S65 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1914. 65 Pilgrimgemeinde hat die Kommiſſion einen paſſenden Nachfolger ge⸗ funden. Seine Adreſſe iſt: Mr. John H. Schulze, 2211 Holly Ave., St. Louis, Mo. Ferner hat im vergangenen Monat Juli Herr Paſtor Wm. Hallerberg gemäß des Beſchluſſes ſeiner Gemeinde reſig⸗ niert. Da er nicht nur Kaplan im Altenheim iſt, ſondern auch neulich zum Präſes der hieſigen Waiſenhausbehörde erwählt wurde, ſo legte es ihm ſeine liebe Gemeinde durch einſtimmigen Beſchluß nahe, ſein Amt als Glied der Negermiſſionskommiſſion niederzulegen und das neue, ihr wichtiger ſcheinende Amt anzunehmen. So hat er denn mit Bedauern reſigniert, und die Kommiſſion hat ſeine Reſignation mit Bedauern angenommen. Er hat ſich ſechs Jahre lang lebhaft und mit nicht ge⸗ ringem Erfolg an der Leitung der Negermiſſion beteiligt. Die Synodal⸗ konferenz hat nun ſeinen Nachfolger zu erwählen. — Die Kommiſſion hat in dieſen zwei Jahren 24 monatliche Verſammlungen und außer⸗ dem 12 Extraverſammlungen gehalten, alſo im ganzen 36 Verſamm⸗ lungen. Dieſe Verſammlungen haben gewöhnlich einen ganzen Nach⸗ mittag gedauert. Die Geſchäfte haben ſich eben bedeutend gemehrt. Da dieſe häufigen und langen Verſammlungen viel Zeit in Anſpruch nehmen, muß eine Änderung getroffen werden, indem etwa eine aus drei Gliedern beſtehende Exekutive ernannt wird. — Betreffs der Kom⸗ miſſion iſt ein Brief vorzulegen, in dem die Rede iſt von der Ver⸗ legung der Kommiſſion nach einer andern Stadt. 2. „Unſere Negermiſſion in Wort und Bild.“ Um mehr Information zu verbreiten über unſere Arbeit unter den Negern und ſo ein größeres Intereſſe für die Negermiſſion zu erwecken, hat die Kommiſſion Direktor Bakke beauftragt, eine kurzgefaßte, illu⸗ ſtrierte Geſchichte unſerer Miſſion zu ſchreiben. Das Buch iſt fertig und iſt jetzt ſchon deutſch zu haben, wird nächſtens aber auch in eng⸗ liſcher Sprache erſcheinen. Dir. Bakke iſt bereits 34 Jahre mit unſerer Arbeit aufs beſte bekannt und bietet in dem Büchlein eine reiche Fülle intereſſanter Information. Das Buch iſt mit vielen Bildern verſehen. Der Preis iſt ſehr annehmbar, nur 50 Cents. Jede Familie in der Synodalkonferenz ſollte ein Exemplar haben. 3. Unſere Zeitſchriften. „Die „Miſſionstaube“ hat jetzt 26,500 Abonnenten, der Lutheran Pioneer 6500. Zum Nachfolger Prof. R. A. Biſchoffs, der den Pioneer in den erſten 34 Jahren ſeines Beſtehens ſo trefflich redigiert hat, iſt Paſtor F. J. Lankenau von Napoleon, O., gewonnen worden. Paſtor Lankenau hat ſiebzehn Jahre im Dienſt der Negermiſſion geſtanden in der Stadt New Orleans. — Unſere beiden Miſſionsblätter ſollten eine weit größere Verbreitung haben. Die Kommiſſion und die Redakteure haben ſich redlich bemüht, neue Subſkribenten zu gewinnen, doch nicht mit entſprechendem Erfolg. Die für unſere Miſſionsarbeit ſo überaus wichtige Frage: Wie kann die Leſerzahl der „Miſſionstaube“ und des Lutheran Pioneer ver⸗ größert werden? ſollte bei dieſer Verſammlung wieder einmal gründ⸗