# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1914_S64 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 64 Verhandlungen der fünfundzwanzigſten Verſammlung pellen iſt das Geld bereits eingegangen oder verſprochen. Sodann müſſen auch die 600 Dollars für die Schule in Salisbury, die jetzt im Bau iſt, bezahlt werden. Es iſt möglich, daß auch in St. Louis nächſtes Jahr gebaut werden muß. Dieſe Gelder innerhalb der Synodalkonferenz aufzubringen, ſollte eigentlich gar nicht ſchwierig ſein. Die Synodalkonferenz, die dieſe Arbeit unter den armen Negern treibt, zählt ja weit über eine Million Seelen. Unter dieſen hat die Negermiſſion manche beſondere Freunde und Gönner, die von ihrem Irdiſchen reichlich geben für die Ausbreitung des Reiches Gottes unter den armen Söhnen Hams. Herr „Unbekannt“ hat in den beiden letzten Berichtsjahren unſern Kaſſierer nicht zweimal, ſondern viermal beſucht und jedesmal 500 Dollars für unſere Neger⸗ miſſion gebracht. Unſer guter, alter Freund Papa Waltke in St. Louis hat einmal 600 Dollars für die Anſtalt in Greensboro und außerdem wiederholt Gaben von 200 und 300 Dollars eingeſandt. Ein Miſ⸗ ſionsfreund im Norden hat $2000 geſchenkt, eine Freundin $1000, ein anderer Miſſionsfreund in Nebraska $1000, N. N. in Indiana $400, N. N. in Michigan $400 für eine Kapelle, Herr Graupner in Luther⸗ ville $200 für eine Kapelle. Herr W. Meilahn in Chicago hat be⸗ ſonders die armen Negerſtudenten bedacht, und Herr Andr. Werling in Oſſian, Ind., und Herr Spiegel in Fort Wayne haben eine ganze An⸗ zahl Orgeln geſchenkt. Der HErr vergelte den Genannten wie allen andern Gebern in der Nähe und Ferne ihre Liebe nach dem Reichtum ſeiner herrlichen Gnade und erwecke unſerer Negermiſſion immer mehr Gönner und Freunde! Wir haben ſie nötig. Unſer Werk hat ſich be⸗ deutend ausgedehnt, und die Ausgaben haben ſich dementſprechend ver⸗ mehrt. Wenn unſerer Negermiſſion darum nicht mehr Freunde erweckt werden und das Miſſionswerk nicht kräftiger unterſtützt wird, ſo muß das Werk, das ſo gut im Gange iſt, bald wieder ins Stocken geraten und rückwärts gehen. Das wolle Gott in Gnaden verhüten! Wir bitten unſere lieben Chriſten in allen Teilen der großen Synodal⸗ konferenz um reichliche und regelmäßige Gaben für dieſe ſo geſegnete Reichsſache des HErrn JEſu, der für uns ſein Leben geopfert hat. Mancherlei. 1. Die Kommiſſion für Negermiſſion. In der Kom⸗ miſſion ſind zwei Änderungen eingetreten. Der treuverdiente Kaſſierer, Herr Hugo L. Döderlein, iſt zu Anfang dieſes Jahres aus der Kommiſſion ausgeſchieden, da ihn ſein Beruf nach Chicago führte. Die übrigen Glieder der Behörde, mit denen er über vier Jahre aufs ſchönſte zuſammengearbeitet hat im Intereſſe unſerer lieben Negermiſſion, haben ſeine Reſignation mit tiefem Bedauern angenommen. Auch von unſern Miſſionsarbeitern wird ſein Ausſcheiden allgemein bedauert. Er hat das verantwortungsvolle und ſchwierige Kaſſiereramt ſeit Dezember 1909 mit Intereſſe, Hingebung, Geſchick und Gewiſſenhaftigkeit ver⸗ waltet. In der Perſon des Herrn John H. Schulze von der hieſigen