# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1914_S59 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1914. 59 ſehen. Durch eine Pockenepidemie iſt die Schülerzahl im letzten Quar⸗ tal heruntergehalten worden. Beiträge der Gemeinde: $168.71. Bethlehem in Monroe, Union Co., 25 Meilen ſüdöſtlich von Charlotte, wird ſeit Januar 1914 von Paſtor Thompſon bedient. Monroe hat 4082 Einwohner, von denen 1264 Schwarze ſind. Durch Wegzug iſt unſere Gemeinde kleiner geworden: 16 Seelen (3 weniger), 13 kommunizierende Glieder (1 mehr), 5 Stimmfähige (1 mehr). Der Miſſionar predigt dort zweimal im Monat und ſeit Juni auch jeden Donnerstagabend und hat nun zuweilen 30 Zuhörer; ſonſt war der durchſchnittliche Beſuch nur 11. Die Wochengottesdienſte werden natürlich wieder aufhören müſſen, ſobald im September die Schule in Greenville beginnt. Southern Pines, Moore Co., St. James. Miſſionar: Car⸗ rington R. March. Lehrerin: Pearl Windſor. Southern Pines iſt ein winter resort. Es liegt 85 Meilen öſtlich von Monroe und hat etwa 600 weiße Einwohner und 400 Neger. Der Gemeindebeſtand iſt: 42 Seelen (Zunahme: 12), 21 kommunizierende Glieder (Zunahme: 7), 5 Stimmfähige, 75 verſchiedene Schüler, die die Wochenſchule be⸗ ſucht haben, 50 Sonntagsſchüler. Der durchſchnittliche Beſuch der Gottesdienſte war 65 am Sonntagmorgen und 45 am Sonntagabend. Seit March' Umzug nach Fayetteville wird in Southern Pines nur einmal monatlich gepredigt. Beiträge: $170.11. Da außer der unſrigen noch ſechs andere Negerkirchen in Southern Pines ſind, und der Miſſionar hier nicht genug Arbeit hatte, wurde er im Frühjahr 1913 beauftragt, einmal Fayetteville und andere Orte zu beſuchen. Er war in Fayetteville und Carthage und ſchrieb am 3. Oktober 1913 an den Unterzeichneten: „Fayetteville iſt ein feiner Platz, und ich glaube, wir könnten dort mittels einer Schule die Arbeit beginnen.“ Fayetteville, Messiah. Fayetteville, Cumberland Co., liegt am Cape Fear⸗Fluß, fünfzig Meilen ſüdöſtlich von Southern Pines. Als dann Dir. Bakke im November 1913 zum erſtenmal wieder das öſtliche Miſſionsgebiet beſuchen konnte, reiſte er unter anderm auch nach Fayetteville. Miſſionar March begleitete ihn. In einem Stadt⸗ teil, Aſhley Heights genannt, iſt eine große Seidenfabrik, in der viele Neger Beſchäftigung finden. Die Fabrikbeſitzer haben für ihre far⸗ bigen Arbeiter eine Kirche und eine zweiſtöckige Schule erbaut. Die leerſtehende Schule wurde unſerer Miſſion von dem jetzigen Eigentümer der Fabrik, Herrn D. Aſhley in New York, an den Dir. Bakke ſofort ge⸗ ſchrieben hatte, frei zur Verfügung geſtellt. Miſſionar March wurde beauftragt, nach Fayetteville umzuziehen und eine Schule zu eröffnen. Das geſchah am 5. Januar. In ſeiner Schule zu Southern Pines wurde eine Lehrerin, Pearl Windſor, angeſtellt. Die Fayetteviller Schule hatte 60 Kinder auf der Liſte, und der durchſchnittliche Beſuch war 45. Später, als er die gute Arbeit unſers Miſſionars in der Schule ſah, ſtellte uns Herr Aſhley auch die Kirche zur Verfügung und