# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1914_S51 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1914. 51 Lokal bleiben können, iſt die gegenwärtige Lage eine ſchwierige. Prof. Meibohm ſagt in ſeinem Bericht: „Eine gute Löſung des Pro⸗ blems der Unterbringung unſerer Schule habe ich noch nicht finden können. Wegen der ungewiſſen Ausſichten habe ich nicht den Mut, den Kauf eines Grundſtücks und den Bau einer Kapelle, wenn auch noch ſo einfachen, zu empfehlen.“ Napoleonville. Miſſionar: E. R. Berger. Dieſes Städt⸗ chen von 2000 Einwohnern liegt etwa 60 Meilen weſtlich von New Orleans in Aſſumption Pariſh. Wegen des Logenweſens konnte es hier bislang nicht zur Gemeindegründung kommen. Man dachte ſchon daran, das Feld aufzugeben. Doch dieſes Jahr beginnt es licht zu werden; 4 Kinder ſind getauft und 5 konfirmiert worden, und 2 Er⸗ wachſene ſtehen im Unterricht. Die Station zählt 9 Seelen und 6 Abendmahlsberechtigte. Die Gottesdienſte, die nur Sonntagabends gehalten werden können, werden im Durchſchnitt von 48 Perſonen be⸗ ſucht. 120 verſchiedene Kinder haben in dieſem Biennium die gut⸗ geführte Gemeindeſchule beſucht. Die Sonntagsſchule hat 27 Schüler auf der Liſte. Miſſionar Berger ſagt in ſeinem Bericht: „Die Aus⸗ ſichten in Napoleonville ſind ſehr gut. Ich habe zwei Erwachſene für den Unterricht gewonnen und hoffe, bald noch andere zu gewinnen.“ $250.95 ſind auf dieſer Station eingekommen durch die Schule und Sonntagsſchule ſowie durch Kollekten. Johnſon, am Miſſiſſippi-Fluß, ſechzig Meilen von Napoleon⸗ ville, iſt eine Landgegend, in der viele kirchloſe Neger wohnen. Miſ⸗ ſionar Berger hat Johnſon Sonntag, den 18. Januar 1914, beſucht. In dem gutbeſuchten Gottesdienſt waren beſonders die Männer ver⸗ treten. Sie begehrten eine Schule für ihre Kinder. über 100 ſchul⸗ pflichtige Kinder ſind vorhanden. Die Leute haben ihre Halle dem Miſſionar für Gottesdienſte und Sonntagsſchule frei zur Verfügung geſtellt. Sie verſprachen, fleißig zu kommen. Das Verſprechen haben jedoch nur wenige gehalten. 20 Beſucher ſind im Durchſchnitt in den Gottesdienſten. Miſſionar Berger ſchreibt in ſeinem letzten Bericht: “I am not accomplishing much at Johnson, as it is hard for me to get the people out for service. They seem to be in favor of a school, but not for church. I have received the organ given us, and that might induce them to come out a little more.” Manſura, St. Paul's. Miſſionar: Charles Peay. Manſura, ein kleines Kreolendorf, liegt ungefähr 92 Meilen nordweſtlich von Napoleonville und 170 Meilen von New Orleans. Etwa drei Meilen nördlich vom Dorf ſteht unſere Kirche, daneben das Pfarrhaus. Die Kirche iſt vor drei Jahren von einem ſchweren Sturm ſtark beſchädigt worden. Die Glieder haben ihr Gotteshaus wieder notdürftig inſtand geſetzt. Jetzt aber meint der Miſſionar: „Eine neue Kirche iſt ſehr nötig geworden.“ über die Ausſichten der Gemeinde ſchreibt er in ſeinem Bericht: „Es iſt in dieſer Gegend wenig Miſſionsmaterial. Die