# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1914_S49 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1914. 49 Ed. H. Schmidt im Jahre 1912 eine Sonntagsſchule und im September desſelben Jahres eine Wochenſchule, die ein ſchönes Wachstum zu ver⸗ zeichnen hat trotz ſtarker Oppoſition und trotz des ſchwierigen Feldes. Dies iſt vornehmlich der treuen und unermüdlichen Arbeit des Herrn Peter Robinſon zuzuſchreiben, eines intelligenten und um das Gedeihen der Miſſion ſich ſehr bemühenden Laien, der letzten Herbſt proviſoriſch an der Schule angeſtellt wurde. Schule und Gottesdienſte werden in einer gemieteten Halle gehalten, die den gegenwärtigen Bedürfniſſen vollkommen entſpricht. Die Gottesdienſte, die jetzt jeden zweiten und vierten Sonntagmorgen um 8 Uhr gehalten werden, beſuchen durch⸗ ſchnittlich nur 9 Zuhörer. Dies iſt wohl dem Umſtand zuzuſchreiben, daß es auf jenem Feld an Miſſionsmaterial fehlt; doch hofft der Miſſionar, daß ſich der Beſuch der Gottesdienſte heben wird. Die Station zählt 15 Seelen, 7 kommunizierende Glieder, 42 Schüler in der Wochenſchule und 25 in der Sonntagsſchule. Bethlehem. Miſſionar: G. M. Kramer. Lehrer: Nap. See⸗ berry, W. Schrieber, Louis Pollert, Aug. C. F. Lange (berufen am 11. April 1913). Miſſionar Kramer ſagt in ſeinem zweijährlichen Bericht: „Auch in den vergangenen zwei Jahren hat ſich die Miſſion auf unſerer Bethlehemsſtation unter Gottes gnädiger Führung in Frie⸗ den und Ruhe erbauen dürfen. Gern möchten wir ja von noch größeren Erfolgen berichten. Doch wenn wir die ſchwierigen Verhältniſſe, unter denen unſere Negermiſſion überall arbeitet, im Auge behalten, ſo dürfen wir zum Lobe Gottes ſagen, es iſt in Bethlehem wirklich vorangegangen. Erfolge, über die wir uns freuen dürfen, ſind: 1. Unſere Gemeinde hat gelernt, ſich im großen und ganzen gut zu Wort und Sakrament zu halten. 2. Unſere Gottesdienſte ſind immer gut, zeitenweiſe ſogar ſehr gut beſucht worden. 3. Die Beiträge unſerer Glieder haben ſich be⸗ deutend gehoben, faſt verdoppelt. 4. Unſere Schule iſt gewachſen und immer wieder gewachſen, ſo daß mehr Raum und mehr Kräfte nötig wurden. Das ſind gewiß alles Tatſachen, über welche alle Miſſions⸗ freunde ſich mit uns herzlich freuen. An Geldern ſind eingegangen $1764.89. Hiervon wurde $1130.00 an die Miſſionskaſſe abgeliefert. Die Sonntagsgottesdienſte wurden im Durchſchnitt von etwa 115 Per⸗ ſonen beſucht. Zu manchen Jahreszeiten war der Beſuch ſtärker. Die Wochenſchule wurde im Schuljahr 1912/13 von 348, im Schuljahr 1913/14 von 412 verſchiedenen Kindern längere oder kürzere Zeit be⸗ ſucht. 38 Seelen wurden der Gemeinde hinzugetan und 17 kommuni⸗ zierende Glieder. Der jetzige Stand iſt 250 Selen, 20 mehr als vor zwei Jahren. Die Gebäulichkeiten ſind in gutem Zuſtand. Die Ge⸗ meinde hat alles friſch anſtreichen laſſen. Alles, was wir bedürfen, iſt Gottes gnädiger Segen, fröhliches Vorangehen unſerer Arbeiter und die Fürbitte unſerer Mitchriſten.“ Trinity, Carrollton, iſt die Filiale der Bethlehemsgemeinde. Dieſe Station wurde im Jahre 1894 als hoffnungslos aufgegeben. Miſſionar