# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1914_S44 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 44 Verhandlungen der fünfundzwanzigſten Verſammlung inſtruieren und bevollmächtigen, jede von den Norwegern gebotene Ge⸗ legenheit zu Verhandlungen anzunehmen. Anmerkung. Durch dieſen Beſchluß ſollen dem Komitee die weitgehendſten Vollmachten zugeſichert werden. So wäre es im Sinne dieſes Beſchluſſes gehandelt, wenn z. B. das Komitee gegebenenfalls die Initiative ergriffe, um Gelegenheiten, mit den Norwegern zu ver⸗ handeln, herbeizuführen. 3. Von einem Komitee, beſtehend aus den PP. W. Hagen, H. Speck⸗ hard, J. H. Naumann, H. Knuth, G. Döge, wurden folgende Perſonen in Vorſchlag gebracht: a. als Komitee, um mit den Norwegern zu verhandeln: die Pro⸗ feſſoren W. H. T. Dau, D. F. Pieper, Th. Schlüter; b. als eventuelle Erſatzmänner in folgender Reihe die Profeſſoren: Joh. Meyer, D. C. Abbetmeyer; die Paſtoren: Präſes C. Gauſewitz, W. Moll. Der Vorſchlag des Komitees wurde angenommen und damit die darin genannten Perſonen als Komiteeglieder, reſpektive als Erſatz⸗ männer, erwählt. II. Negermiſſion. Der Bericht der Kommiſſion lag gedruckt vor und wurde unter die Glieder und Gäſte der Verſammlung verteilt. Von einem Verleſen des Berichts wurde abgeſehen; jedoch erhielt Herr Direktor N. J. Bakke Gelegenheit, der Verſammlung in einem Vortrage das Werk der Miſſion unter den Negern zu ſchildern. Folgendes iſt der Bericht der Kommiſſion über den Zeitraum von Auguſt 1912 bis Auguſt 1914: Eine weltliche Zeitung erinnerte vor einiger Zeit die Kirchen an ihre Pflicht gegen die große Negerbevölkerung unſers Landes mit fol⸗ genden Worten: „Es ſind jetzt mehr als 10 Millionen Halbheiden vor unſern Türen. Im Süden leben jetzt Millionen von Negern in bild⸗ lichen Dſchungeln der Unwiſſenheit, der aktiven oder der paſſiven Un⸗ ſittlichkeit und Kriminalität, der Verachtung oder der Unkenntnis des Geſetzes, des brütenden Rachegefühls und des Fetiſchdienſtes, des übels und Aberglaubens, neben dem die afrikaniſche Finſternis Mittag iſt. Dieſe Leute ſind nicht fern. Ihre Rettung iſt nicht abſtrakt und aka⸗ demiſch. Wie üben die Kirchen ihre Pflicht aus, wenn ſie eine Horde von Halbbarbaren, die ſich in der Rufweite ihrer Altäre befinden, in der Tat vernachläſſigen?“ In dem Bewußtſein, daß ſie dieſer farbigen Bevölkerung gegenüber eine Schuld habe, hat die Ev.⸗Luth. Synodal⸗ konferenz von Nordamerika bereits fünf Jahre nach ihrer Entſtehung, nämlich im Jahre 1877, beſchloſſen, eine Negermiſſion anzufangen. Das Werk iſt nun etwa 37 Jahre, zumeiſt in beſcheidenem Umfang, betrieben worden. Nach der Beſetzung des North Carolina⸗Gebiets