# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1914_S28 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 28 Verhandlungen der fünfundzwanzigſten Verſammlung du töteſt die Propheten und ſteinigeſt, die zu dir geſandt ſind!“ (Matth. 23, 37.) Und Stephanus ſagte: „Ihr Halsſtarrigen und Unbe⸗ ſchnittenen an Herzen und Ohren, ihr widerſtrebet allezeit dem Heiligen Geiſt, wie eure Väter, alſo auch ihr.“ (Apoſt. 7, 51.) Das iſt das aufrühreriſche, ſtörrige, verräteriſche Material, aus dem die guten Streiter JEſu Chriſti ſich rekrutieren. Von denen, die Chriſtum ge⸗ kreuzigt hatten, wurden zu Pfingſten dreitauſend dem Heere Chriſti eingereiht; und unter denen, die Stephanus ſteinigten und die Chriſten verfolgten, war Paulus. Wer wirbt die Streiter JEſu Chriſti an? Das tut Chriſtus. Er tritt ein in das Lager der Feinde mit ſeinem Evangelium. Er offen⸗ bart ſich als den wahren Gottes⸗ und Menſchenſohn, den Heiland der Welt, der durch ſein ſtellvertretendes Leiden und Sterben die Sünden der Welt gebüßt hat. Durch dieſe frohe Botſchaft nimmt Chriſtus die Feindſchaft der Feinde hinweg, macht die Widerwilligen willig. Die Aufrührer werden treue Anhänger und treten als Freiwillige unter die Fahne Chriſti. Man hat ſie nicht mit Gewalt in Dienſt gepreßt; ſie ſind auf gütlichem Wege gewonnen; ſie ſind überzeugt worden; ſie ſind nun willig und eifrig. „Er hat uns ſelig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf.“ (2 Tim. 1, 9.) Wir lieben ihn, weil er uns erſt geliebt hat. Wer iſt der Führer der Streiter JEſu Chriſti? Chriſtus hat uns in ſein Heer eingereiht, er ſelbſt führt uns. Der Werbeoffizier iſt zugleich der Höchſtkommandierende. Und Chriſtus iſt nicht ein Mann, der uns für einen andern geworben hätte, um uns an eine fremde Herrſchaft zu verkaufen, daß wir deren Schlachten ſchlagen gegen Feinde, die wir nicht kennen, und die uns nichts zuleide getan haben. Er führt uns in den Kampf gegen ſeine eigenen Feinde, die aber zugleich auch unſere Feinde ſind. „Mir nach! ſpricht Chriſtus, unſer Held; mir nach, ihr Chriſten alle!“ Wir ſind königliches Leibregiment. Gegen welchen Feind führt Chriſtus ſeine Streiter? Er iſt ge⸗ kommen, daß er die Werke des Teufels zerſtöre. „Wir haben nicht mit Fleiſch und Blut zu kämpfen, ſondern mit Fürſten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finſternis dieſer Welt herrſchen, mit den böſen Geiſtern unter dem Himmel.“ (Eph. 6, 12.) „Seid nüchtern und wachet; denn euer Widerſacher, der Teufel, gehet umher wie ein brüllender Löwe und ſuchet, welchen er verſchlinge.“ (1 Petr. 5, 8.) Der alt' böſe Feind, Mit Ernſt er's jetzt meint. Groß' Macht und viel Liſt Sein' grauſam' Rüſtung iſt — Auf Erd' iſt nicht ſein'sgleichen. Mit welchen Waffen aber ſollen wir dieſen Feind bekämpfen? Wir wiſſen, daß wir nicht etwa zur Parade ausrücken, und daß der HErr uns nicht in ein Scheingefecht führt. Es gilt ernſte Arbeit. Darum