# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1912_S39 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1912. 39 Miſſionskommiſſion faßte die Kommiſſion folgende Beſchlüſſe: „1. daß wir es herzlich bedauern, daß Herr Paſtor Meyer ſich durch Krankheit genötigt ſieht, aus der Kommiſſion auszuſcheiden, und wir hinfort ſeinen Rat und ſeine Hilfe nicht haben können; 2. daß wir ihm in unſerm Namen und im Namen der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nord⸗ amerika danken für ſeine treue, gewiſſenhafte Arbeit, für das Geſchick, mit dem er den Vorſitz geführt, für das Intereſſe, das er je und je an allen Verhandlungen und an dem Wohlergehen der Negermiſſion ge⸗ nommen hat; 3. daß wir Gott den HErrn bitten, ihm recht bald wieder völlige Geſundheit zu ſchenken und ihn zu ſtärken, damit er wieder ins Predigtamt eintreten kann; und endlich 4. daß wir Paſtor Meyer bitten, auch fernerhin die Negermiſſion auf betendem Herzen zu tragen und auch fernerhin das Werk dieſer Miſſion zu fördern in den Gemeinden, mit denen er in Berührung kommt, und, wenn es ihm möglich iſt, auch in der ‚Miſſionstaube‘ ſich hören zu laſſen“. — Als Nachfolger Paſtor Meyers wählte die Kommiſſion den Unterzeichneten und Paſtor L. A. Wisler als Sekretär und ergänzte ſich im Dezember kraft des ihr ver⸗ liehenen Rechtes, indem ſie Paſtor Otto Laskowski als ſechſtes Glied erwählte. Die Kommiſſion hat 24 monatliche Verſammlungen und 11 Extraverſammlungen gehalten. über alle Verhandlungen iſt genau Protokoll geführt worden. 3. Viſitationen ſind abgehalten worden: auf dem öſtlichen Miſſionsgebiet von Paſtor W. Hallerberg und auf dem ſüdlichen Gebiet von Prof. G. Mezger. Paſtor Hallerberg iſt ſtehender Viſitator für die Gemeinde in St. Louis. Auch die übrigen Glieder beſuchen dieſe Gemeinde gelegentlich. 4. Die alte Kaſſenſchuld, die vor zwei Jahren $6000.00 betrug, iſt im Jahre 1910 getilgt worden. Da aber die Gelder im Jahre 1911 ſpärlicher einliefen, ſo ſah ſich die Kommiſſion genötigt, $2000.00 auf der Bank aufzunehmen, um die laufenden Ausgaben zu decken. Gott gebe, daß wir dieſe Schuld bald wieder abbezahlen können! Weil es an den nötigen Mitteln mangelte, konnte die vor zwei Jahren beſchloſſene Gehaltserhöhung unſerer Arbeiter nicht gebührend ausgeführt werden. $115.00 per Monat ſind im ganzen zugelegt worden. Einige Arbeiter müſſen immer noch auf Gehaltszulage warten. Wir bedauern dies. Unſere Paſtoren und Lehrer arbeiten treu, und manche bekommen nur $35.00 den Monat. Wir bitten unſere lieben Chriſten in der großen Synodalkonferenz um reichliche und regelmäßige Gaben für dieſe Reichs⸗ ſache des HErrn JEſu, der für uns ſein Leben geopfert hat. Die Miſ⸗ ſion bedarf monatlich zwiſchen $2200.00 und $2300.00 für Gehalte. Dieſen Herbſt kommen noch mehrere Arbeiter hinzu. 5. Herr „Unbekannt“ hat auch in den beiden letzten Jahren unſerm Kaſſierer ſeinen Beſuch abgeſtattet und ihm jedesmal $500.00 für die Negermiſſion überreicht. Paſtor H. Müller in Baraboo, Wis., hat letzten April die vor Jahren von ihm zinsfrei geborgten $500.00 der Miſſion geſchenkt. Ebenſo hat Herr Friedrich Wolf sen. von Wa⸗