# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1912_S5 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1912. 5 W. F. Hagen, J. M. Gugel, O. Kaiſer, C. F. Drewes, C. B. Preuß, L. Hölter, F. H. Brunn, F. Wilkening, E. H. Schmidt, L. A. Wißmüller, L. Nüchterlein, F. Rutkowsky, W. F. Mundt, P. Schulz, J. H. Doswell, C. J. Beyerlein, H. Jüngel, J. C. Schmidt, H. Bartels sen., E. Mayer, J. G. Nüchterlein, L. Liſt, E. Walther; die Profeſſoren: D. G. Stöck⸗ hardt, D. F. Pieper, G. Mezger, L. Fürbringer, F. Berg, Dr. C. Abbet⸗ meyer; die Lehrer H. R. U. Richert, C. F. Braun, L. Dänzer, J. M. Schiefer, F. Regener, J. A. Liſt, K. F. Lemke; Kaſſierer H. Döderlein. Aus der Wisconſinſynode: PP. C. Gauſewitz, C. F. Lederer, G. M. Thurow. Als Vertreter der Ehrw. Ev.⸗Luth. Norwegiſchen Synode waren deren Präſes, Prof. D. H. G. Stub, und Prof. D. Joh. Ylvisaker erſchienen. Sie überbrachten die Grüße ihrer Synode und baten um Gelegenheit, die Vereinigungsſache der norwegiſchen Synoden vorzulegen. Grußſchreiben des Herrn Präſes Bading. Mit tiefem Bedauern nahm die Synodalkonferenz wahr, daß der Mann, der durch Gottes Gnade ſeit dreißig Jahren alle Verhandlungen als Vorſitzer geleitet hatte, auf der diesjährigen Verſammlung fehlte. Der hochbetagte Herr Präſes Bading war durch ein körperliches Ge⸗ brechen am Erſcheinen gehindert. Doch hatte er es ſich nicht nehmen laſſen, in einem Schreiben an Vizepräſes L. Hölter der ihm ſo lieb ge⸗ wordenen Synodalkonferenz ſeine herzlichen Grüße zu übermitteln. Mit tiefempfundenem Dank nahm die Konferenz das Grußſchreiben ihres bisherigen Präſes entgegen und beauftragte Herrn D. F. Pieper, es in ihrem Namen zu beantworten. Grußſchreiben des Herrn Präſes Bading. . . . Wenn ich nun noch einige Zeilen hinzufüge, ſo tue ich es mit der Bitte, dieſe Zeilen der Verſammlung mitteilen zu wollen. Es war im Jahre 1872, als die Bildung der Synodalkonferenz zum geſegneten Abſchluß kam, und vom ſeligen D. Walther in meiner Kirche die erſte Eröffnungspredigt der Synodalkonferenz gehalten wurde. „O ge⸗ ſegneter, ſeliger Tag!“ rief damals Walther in ſeiner Predigt aus; „von ihm werden einſt noch unſere Kinder und Kindeskinder ſich mit Freuden erzählen.“ Dieſer Ausſpruch fand damals in unſer aller Herzen, die wir in der Gründung der Synodalkonferenz mitgearbeitet haben, einen fröh⸗ lichen Widerhall. Zu dieſen Mitarbeitern gehörte auch der Schreiber dieſer Zeilen, und er kann wohl ſagen, er gehörte mit Freuden dazu. Ja noch mehr: Als wir im Jahre 1882 in Chicago verſammelt waren, wählte mich die Verſammlung zu ihrem Präſes und beehrte mich mit dieſem Amte bis zu dieſem Tage. Es ſind nun dreißig Jahre darüber