# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1910_S59 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1910. 59 6. Allgemeine Synode von Wisconſin, Minneſota und Michigan. Bericht von 1911: Proff. C. Huth, C. Roſs. 7. Engliſche Miſſouriſynode. Bericht von 1910: Prof. J. Schaller, P. E. Dornfeld. 8. Slowakiſche Synode. Berichte von *1906, *1907, *1908 und *1909: PP. J. Brenner, O. Theobald. Bericht von 1910: PP. J. Brenner, O. Theobald. Bericht von 1911: PP. J. Brenner, O. Theobald. VIII. Eingabe. Folgende Eingabe der Gemiſchten Konferenz von Zentral⸗Nord⸗ Nebraska wurde verleſen: Martinsburg, Nebr., im März 1910. An die Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika, verſammelt in Seward, Nebr. Ehrwürdige Väter und Brüder in Chriſto! Im Auftrage der Gemiſchten Konferenz von Zentral⸗Nord⸗Nebraska erlaubt ſich das unterzeichnete Komitee, Ihnen folgendes zu einer freund⸗ lichen Erwägung vorzulegen, nämlich: Ob es nicht an der Zeit ſei, daß die Ehrw. Synodalkonferenz durch Vertreter aus ihrer Mitte, oder wie ſie es ſonſt für gut befindet, der gegenwärtigen Perikopenreihe noch zwei oder drei weitere Reihen, zu⸗ ſammengeſtellt aus paſſenden Texten des Alten und Neuen Teſtaments, hinzufügt, und daß dieſe Schriftabſchnitte dann in den betreffenden Synodalſchriften gebührende Berückſichtigung finden, wie dieſes mit den jetzigen im „Homiletiſchen Magazin“ geſchieht. Gründe für einen ſolchen Schritt wären etwa die folgenden: 1. Die jetzige Perikopenreihe hat trotz aller Vorzüge viele Mängel aufzuweiſen. Manche Texte ſind unpaſſend (Beiſpiele: Evangelium am Kirchweihtag, Gründonnerstag und Reformationsfeſt). Andere ſind ſich an Inhalt faſt gleich und bringen daher dieſelbe Sache zweimal im Kirchenjahre (Beiſpiele: die Speiſung der Viertauſend und der Fünf⸗ tauſend, die Auferweckung der Tochter Jairi und des Jünglings zu Nain, die Epiſteln am 1. und 2. Sonntag nach Trinitatis, die Oſter⸗ texte und die Epiſtel am 15. Sonntag nach Trinitatis). Viele herrliche Schriftabſchnitte, ja ganze Bücher ſind unberückſichtigt oder wenig be⸗ nutzt worden (Beiſpiele: das ganze Alte Teſtament, die Apoſtel⸗ geſchichte, die Offenbarung, das Gleichnis vom verlorenen Sohn, JEſus bei Maria und Martha [„Eins iſt not“] u. a. m.). Dagegen ſind Texte aus den Apokryphen benutzt (Beiſpiele: Weish. 5, 1—12; Sir. 24, 22—31). (Siehe ferner Appendix.)