# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1908_S56 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 56 Verhandlungen der zweiundzwanzigſten Verſammlung Das unterzeichnete Komitee erlaubt ſich, einer Ehrw. Synodal⸗ konferenz folgendes zu empfehlen: 1. Weil die Kaſſe der Negermiſſion laut Bericht eine Schuld von $9152.13 aufweiſt, auch drei ſchon vor zwei Jahren beſchloſſene Bauten aus Mangel an Mitteln nicht haben ausgeführt werden können, ſo möge die Synodalkonferenz die Anordnung treffen, daß durch eine geeignete Perſon in jedem Kirchenblatt der einzelnen Synoden ein Aufruf an alle Gemeinden und Paſtoren ergehe, in welchem die Not dieſer Kaſſe dar⸗ gelegt und gebeten werde, daß jede Gemeinde eine beſondere Kollekte — neben den ſonſtigen Kollekten für die Negermiſſion — erhebe, damit die drückende Schuld ſo bald als möglich getilgt werde und dem Werke der Miſſion kein Schade geſchehe. 2. Da die laufenden Ausgaben in Zukunft $1720.00, vielleicht noch etwas mehr, monatlich betragen werden, ſo ſollte dafür geſorgt werden, daß dieſe Kaſſe reichlicher und regelmäßiger als bisher bedacht werde. 3. Daß die Kommiſſion der Negermiſſion ermuntert werde, die vakanten Stellen getroſt zu beſetzen, und zwar ſo bald als möglich. 4. Daß die Synodalkonferenz die Anſtellung eines weiteren Pro⸗ feſſors in Greensboro, N. C., gutheiße. 5. Daß die Prediger nur in Greensboro, N. C., ausgebildet wer⸗ den, und New Orleans eine Vorbereitungsanſtalt und Lehrerſeminar bleibe. 6. Daß die Synodalkonferenz die Kommiſſion auffordere, ein Re⸗ gulativ für die beiden Anſtalten aufzuſtellen. M. Eickmann. R. Polzin. John Boock. H. Weſeloh. Punkt 1 dieſes Berichtes wurde mit dem Zuſatz angenommen, daß P. C. Gauſewitz jun. erſucht werde, die im Punkt geforderte Publikation zu beſorgen; im Fall ſeiner Verhinderung ſoll das Komitee für einen Erſatzmann ſorgen. Zu Punkt 2 wurde der Zuſatz gemacht: Die Synodalkonferenz empfiehlt allen Gemeinden, wenigſtens eine Kollekte jährlich für die Negermiſſion zu erheben. Punkt 3, 4 und 6 wurden unverändert angenommen. Die Abſtimmung über Punkt 5 wurde auf zwei Jahre verſchoben. Ferner wurde im Anſchluß an dieſen Komiteebericht beſchloſſen: Die Synodalkonferenz empfiehlt, daß bei Miſſionsfeſten in Pre⸗ digten und Vorträgen der Negermiſſion mehr gedacht werde. Auch ſollte es ſich jedes Glied der Synodalkonferenz angelegen ſein laſſen, Leſer für die „Miſſionstaube“ und den Lutheran Pioneer zu gewinnen. P. J. C. Schmidt ſollen pekuniäre Verluſte, die er vom Bau des Immanuel⸗College gehabt hat, erſetzt werden. Die Kommiſſion ſoll die Schulkinder der Synodalkonferenz ermun⸗ tern, für Negerſchulen zu ſammeln.