# Lehre und Wehre_St. Louis Missouri_November 1858_S340 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 340 Aus der Generalsynode. (Eingesandt.) Aus der Generalsynode. In Folge der Einsendung unter dieser Ueberschrift im Septemberhefte, Seite 271—281, ist uns der nachstehende Aufsatz in englischer Sprache von Hrn. Dr. Reynolds zugekommen mit der Aufforderung, denselben in dieser Zeitschrift abdrucken zu lassen. Wir lassen denselben in genauer Uebersetzung folgen: „Das „Evangelical Review” und die Generalsynode.“ „Der Artikel von Pastor Schick in der Septembernummer von „Lehre und Wehre“ fordert einige Worte zur Erklärung von meiner Seite. Sein sonderbares Versehen, daß er mir den Aufsatz meines würdigen Collegen (der kein Geheimniß aus seinem Verhältniß zu dem Artikel gemacht hat, S. 13 desselben) zuschreibt, ist hinreichender Beweis dafür, daß es ihm an der gründlichen Bekanntschaft mit dem Gegenstande fehlt, welche für Einen unentbehrlich ist, der ein entscheidendes Urtheil in der Sache abgeben möchte. Es ist fast überflüssig für mich zu sagen, daß ich mit der Bearbeitung des fraglichen Artikels in keiner Hinsicht etwas zu thun gehabt habe und nicht weiter dafür verantwortlich bin, als in meiner Identification mit dem Review und in meiner Billigung der Grundsätze liegt, nach welchen es redigirt wird. Es ist ein Theil des ursprünglichen Plans, mit dem das Review begonnen wurde, die freie Besprechung aller Dinge von Interesse in der lutherischen Kirche dieses Landes zu gestatten, und dies Recht gewähren wir ohne Zögern den Herausgebern sowohl als allen anderen Schreibern. Es war meine Ueberzeugung, als ich das Review projectirte (und die Erfahrung von zehn Jahren hat die Richtigkeit derselben bewährt), daß die Interessen der Wahrheit und der Kirche gleicherweise durch solche Besprechungen gefördert werden würden. Sicherlich hat die Wahrheit vom Irrthum nichts zu fürchten, wenn ihr die Freiheit gelassen ist, ihn zu bekämpfen. „Da die persönlichen Aufforderungen des Pastor Schick demnach auf einer falschen Ansicht in Betreff des Verfassers des Artikels, mit dessen Kritik er sich befaßt, beruhen, so sind sie natürlich ganz ungehörig und wie einige andere, welche gelegentlich in Ihrem Blatte erschienen sind, ebenso ungerecht als lieblos gegen mich persönlich. Aber ich bin bereit, meine Vertheidigung in dieser Sache dem Fortschritte der Ereignisse zu überlassen, da ich glaube, daß meine Rechtfertigung in der Geschichte der lutherischen Kirche in der Folge gefunden werden wird. „Aber Pastor Schick erscheint nicht weniger unglücklich in der Bestimmung des Sinns als des Verfassers des fraglichen Artikels. Ich habe keine Neigung, die von meinem Collegen ausgesprochenen Meinungen zu vertheidigen, da ich in mehrern Puncten mit ihm verschiedener Ansicht bin, aber es ist Pflicht gegen die Wahrheit zu sagen, daß Pastor Schick die Tendenz des Artikels in mehrern wichtigen Stücken offenbar mißverstanden hat. Ich vermuthe, daß die Auslassung der Negation in seiner Uebersetzung, Seite 275,