# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1906_S67 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der Ev.⸗Luth. Synodalkonferenz von Nordamerika. 1906. 67 3. Unſer Freund „Unbekannt“ hat ſich auch in den letzten zwei Jahren wiederholt eingeſtellt und jedesmal dem Kaſſierer $500.00 bar als Geſchenk für die Negermiſſion eingehändigt. 4. Viſitationen ſind abgehalten worden u. a. von Prof. L. Für⸗ bringer und P. Chas. F. Obermeyer. 5. Prof. Biſchoff hat auch in den beiden letzten Jahren trotz ſeines leidenden Zuſtandes der Miſſion ausgezeichnete Dienſte geleiſtet. Das⸗ ſelbe gilt auch von P. Otto Hanſer und Prof. Herzer. 6. Witwe Wehle hat der Negermiſſion 10,000 Bilder geſchenkt. 7. In Sandy Ridge, N. C., iſt eine Kapelle gebaut und bezahlt worden; in den Stationen Salisbury und The Rocks müſſen Kapellen gebaut werden. 8. Die „Miſſionstaube“ hatte im Jahre 1905 23,360 Abonnen⸗ ten, der Lutheran Pioneer 4780. Beide Blätter werden im Auftrag der Synodalkonferenz herausgegeben und ſollten beide eifriger verbreitet werden. Der Reingewinn von beiden Blättern für das Jahr 1905 betrug $2266.65. 9. Ausgetreten aus der Negermiſſion ſind: Die Paſtoren Eſſig, Buch, Weinhold, Schutes und Thalley; die Lehrer Fuhrmann (geſtor⸗ ben), Heintzen, Persſon und Wolf. 10. Unſere jetzigen Arbeiter ſind: In Louiſiana: Die Paſtoren: Lankenau, Koßmann, Kretzſchmar und Wenzel; die Lehrer: Vix, Mei⸗ bohm, Wilde, Odendahl, Wilder (neuberufen), Gehner (neuberufen), Frl. Lankenau, ſowie die Neger Seaberry, Wiley (neuberufen) und Frl. Walter. — In North Carolina: Die Paſtoren: Bakke, J. C. Schmidt, Ph. Schmidt, Wahlers, Lochner, Groß (neuberufen), Stuart Doswell (Neger), James Doswell (Neger), W. H. Laſh (Neger) und John McDavid (Neger); die Lehrer: Buntrock, Carter und Reid (ſämt⸗ lich Neger). — In Virginia: P. Schooff. — In Illinois: (Vakant.) — In Miſſouri: (Vakant.) —. Im ganzen: 28; nämlich 18 Weiße und 10 Neger. Schlußwort. Auch dieſer Bericht über die Arbeit der letzten zwei Jahre in der Negermiſſion zeigt uns, daß unſere Arbeit nicht vergeblich iſt in dem HErrn. Sollte uns das nicht anfeuern und ermuntern, immer mehr zuzunehmen in dieſem herrlichen Miſſionswerke, es immer freudiger, williger und eifriger zu betreiben, immer reichlicher unſere Gaben dafür zu opfern, da wir ſo gewiß wiſſen und vor Augen ſehen, daß wir nicht vergeblich arbeiten, ſondern daß alles, was wir für die Miſſion tun, Frucht bringt? Beherzigen wir daher die Mahnung des Apoſtels: „Darum, meine lieben Brüder, ſeid feſte, unbeweglich und nehmet immer zu in dem Werk des HErrn, ſintemal ihr wiſſet, daß eure Arbeit nicht vergeblich iſt in dem HErrn.“ Das gibt uns Mut zu beten: HErr JEſu Chriſte, du König deines Himmelreichs, laß dein Reich mehr und mehr zu uns kommen und zu denen, die noch draußen im Reiche der Finſternis ſchmachten! Du wolleſt