# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1904_S61 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) der ev.⸗luth. Synodalconferenz von Nord⸗America. 1904. 61 Miſſionar Paul Engelbert einem Ruf nach Michigan gefolgt iſt, hat Miſ⸗ ſionar G. Schutes außerdem noch Rockwell und Gold Hill bedient und dazu noch kürzlich eine neue Station gegründet, „The Rocks“. Von der Station Salisbury wiſſen wir nicht viel Gutes zu berichten. Ein Fortſchritt iſt nicht wahrnehmbar, vielmehr Rückgang. Vor zwei Jahren ſchrieb Miſſionar Schutes: „Salisbury iſt ein hartes, aber doch nicht hoffnungsloſes Feld.“ Wir zweifeln heute nicht daran, daß Salis⸗ bury ein hartes Feld iſt, doch nach der ſiebenjährigen Arbeit des Miſſio⸗ nars will es uns faſt ſcheinen, als ſei das Feld wirklich hoffnungslos. Und doch wollen wir es in Gottes Namen noch weiter verſuchen, und zwar durch einen neuen, farbigen Miſſionar. Hoffentlich lautet der Bericht über dieſe Station das nächſte Mal günſtiger. Die Seelenzahl beträgt gegen⸗ wärtig 20 (darunter 12 Communicirende und 1 Stimmberechtigter) und die Schülerzahl 25. Die Gottesdienſte werden durchſchnittlich von 15 Erwachſe⸗ nen und 5 Kindern beſucht. Catawba. Seelenzahl 19, Communicirende 7, Stimmberechtigte 4. Sonntagsſchule 10 Kinder. Kirchenbeſuch im Durchſchnitt: 8 Erwachſene und 6 Kinder. Conover. Durchſchnittlicher Kirchenbeſuch: 32 Erwachſene und 13 Kinder. Rockwell. Seelenzahl 51, Communicirende 25, Stimm⸗ berechtigte 9; durchſchnittlicher Kirchenbeſuch: 17 Erwachſene und 10 Kinder. Sonntagsſchule 30 Kinder. Gold Hill. Seelenzahl 40, Communicirende 25, Stimmberechtigte 10; durchſchnittlicher Kirchenbeſuch: 20 Erwachſene und 16 Kinder. Sonntagsſchule 15 Kinder. The Rocks. Seelenzahl 37; durchſchnittlicher Kirchenbeſuch: 24 Erwachſene und 10 Kinder. Greensboro und Elon College. Seit zehn Jahren hat Miſſio⸗ nar Joh. C. Schmidt dieſe beiden Stationen bedient. Hier iſt jeden Sonn⸗ tag gepredigt und Sonntagsſchule gehalten, ſowie in der Woche Jahr ein Jahr aus ebenfalls Gottesdienſt gehalten und Katechismusunterricht ertheilt worden. Miſſionar Schmidt bezeugt: „Wir können zur Ehre Gottes und mit tiefgefühltem Dank gegen ihn ſagen: Trotz vieler, faſt unüberwindlicher und unzähliger Schwierigkeiten hat doch der liebe Sünderheiland, deſſen Werk wir trieben, unſere geringe Stümperarbeit reichlich geſegnet, über Bitten und Verſtehen. . . . Im Vergleich zu den rieſigen Negergemeinden um uns herum mit ihren Tauſenden von Seelen erſcheinen allerdings unſere Zahlen ja gering — namentlich in den Augen der Menſchen. Allein die Kinder des Lichts waren immer nur ‚eine kleine Heerde‘, ‚eine Nachthütte in den Kürbisgärten‘, Jeſ. 1, 8. Doch wir ſind gewiß, daß, wenn unſer ſchutzbefohlenes Häuflein auch äußerlich klein iſt, es doch einem heilſamen Zweck dient: es wirkt wie ein Sauerteig unter den Secten. . . . In den letzten zwei Jahren iſt nur Ein Kirchenzuchtsfall vorgekommen in meinen beiden Gemeinden. Durch den Tod verloren wir dieſes Frühjahr zwei Männer. Sechs Seelen ſind im letzten Jahr von hier nach Meherrin, Va., gezogen, wo ſie unter der Seelſorge des Miſſionar Schooff ſtehen. Eine