# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1904_S56 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 56 Verhandlungen der zwanzigſten Verſammlung Lehrer Riſchow und Wolf. Die Seelenzahl beläuft ſich zur Zeit auf 206; darunter ſind 78 communicirende und 14 ſtimmberechtigte Glieder. Außer⸗ dem beſuchen 25 Fremde die Gottesdienſte ziemlich regelmäßig. Folgende Amtshandlungen wurden vollzogen: Getauft wurden 15, confirmirt 3, begraben 1, getraut 2 Paare. Communicirt haben 379 und 1539 Haus⸗ beſuche wurden gemacht. Der Gottesdienſtbeſuch iſt im Durchſchnitt folgen⸗ der: am Sonntag⸗Morgen 20 Erwachſene und 32 Kinder; am Sonntag⸗ Abend 58 Erwachſene und 15 Kinder; in den Wochengottesdienſten 30 Erwachſene und 9 Kinder. Die Zahl der Schüler in der Wochenſchule ſtieg in den letzten ſechs Monaten auf 140. Mit dem Eintreten der heißen Zeit ließ der Schulbeſuch wieder nach. „Wir haben berechtigte Hoffnung auf eine große Schülerzahl im kommenden Herbſt“, ſo ſchreibt Miſſionar Koßmann. Herr Lehrer Riſchow, der ſeit dem Jahre 1888 in der Bethlehems⸗Schule gewirkt hat, mußte wegen eines zunehmenden Nervenleidens ſein Amt niederlegen; an ſeine Stelle trat Herr P. Wenzel, der an den Wochentagen in der Schule thätig war und an Sonntagen mit predigte. Vom 1. Juli 1902 bis zum 30. Juni 1904 iſt eingekommen: Durch die Gemeinde ſelbſt $458.89; durch die Wochenſchule $336.70; durch die Sonntagsſchule $93.74; für die Armenkaſſe $87.50; Summa: $976.83. Ausgaben: An Herrn Kaſſirer Burgdorf $578.75; an Herrn P. Lankenau fürs College $13.30; Localausgaben: Reparaturen ꝛc. $450.75. Unter den Arbeitern an der Station fand folgender Wechſel ſtatt: Lehrer E. Riſchow ſtand an der Oberklaſſe bis zum 15. November 1903. Im September 1902 trat Lehrer G. P. Wolf in die Miſſion und übernahm die Unterklaſſe, an der bis dahin P. Koßmann gearbeitet hatte. Im Auguſt 1903 ging P. Koßmann auf Wunſch der Commiſſion nach Manſura, La., wo er bis zu P. Weinholds Geneſung und Rückkehr nach Manſura (1. Decem⸗ ber 1903) blieb. Inzwiſchen wurde P. F. W. Wenzel in die Negermiſſion berufen. Er übernahm Lehrer Riſchows Schulklaſſe und predigte Sonntags (ſeit dem 15. November 1903). Mit Ende Juni hörte die Arbeit P. Wenzels hier auf, da die Commiſſion ihn nach der St. Pauls⸗Station verſetzte. Seit Januar hielt P. Koßmann (neben P. Wenzel und Lehrer Wolf) auch Schule — in der Sacriſtei. Außerdem predigte P. Koßmann regelmäßig jeden Sonn⸗ tag und Donnerstag⸗Abend. Station zu Manſura, La. Dieſe Station iſt vor ſechs Jahren von P. Lankenau gegründet worden. Im September 1901 übernahm Can⸗ didat Weinhold dieſe Station und iſt ſeitdem dort thätig. Von dieſem ſchwierigen Miſſionsfeld berichtet der Miſſionar, wie folgt: „Seit etwa zwei Jahren durchzieht die Freimaurerloge unſer ‘Parish’ mit Siebenmeilen⸗ ſtiefeln und richtet viel Unheil an, ja, es iſt ihr auch Anfangs gelungen, zwei unſerer Glieder zu gewinnen, von denen jedoch das eine ſchon wieder ausgetreten iſt. Eine Anzahl unſerer Glieder, die durch die Teufelsapoſtel