# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1904_S54 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 54 Verhandlungen der zwanzigſten Verſammlung erſten Jahrhundert, ſo arbeiten ſie doch mit augenſcheinlichem Erfolg. Es fehlt auch hier nicht an ſolchen, die ſich von Herzen über die Predigt des Evangeliums freuen, und es zeigt ſich gar deutlich, daß der HErr auch unter den armen Negern ein Häuflein Auserwählter hat, die durch den Dienſt unſerer Miſſionare zum Glauben geführt werden ſollen. Der Bericht über die Miſſionsſtationen zu New Orleans, La., umfaßt den Zeitraum vom 1. Juli 1902 bis zum 30. Juni 1904. Mount Zion⸗Station (P. K. Kretzſchmar, Miſſionar). Dieſe Station iſt die älteſte in New Orleans; ſie wurde vor 26 Jahren — im Jahre 1878 — gegründet. Die Seelenzahl iſt gegenwärtig 193; darunter ſind 88 communicirende und 17 ſtimmberechtigte Glieder. Die Zahl der Communicanten belief ſich auf 340. Getauft wurden 12, confirmirt 7, be⸗ graben 10, copulirt 6 Paare. Der Kirchenbeſuch belief ſich Sonntag⸗Vor⸗ mittags durchſchnittlich auf 15 Erwachſene und 48 Kinder, Sonntag⸗Abends auf 46 Erwachſene und 8 Kinder, in den Wochengottesdienſten auf 26 Er⸗ wachſene und 8 Kinder. An der Schule ſtehen die Lehrer Vix und Meibohm. Die Schule und die Sonntagsſchule haben in den letzten zwei Jahren um mehr als 60 Kinder zugenommen. In finanzieller Hinſicht hat ſich die Station in den letzten zwei Jahren gut geſtanden. Die Einnahmen innerhalb der Gemeinde ſelbſt betrugen $526.00, durch die Schule $278.30, durch die Sonntagsſchule $157.05; Summa: $961.35. Von dieſer Summe wurden $575.00 an den Kaſſirer der Negermiſſion geſandt. Die Localausgaben betrugen $238.52. Für das Negercollege wurden $25.00 an P. Lankenau abgegeben und $64.30 zur Unterſtützung Hülfsbedürftiger. Summa: $902.82. In Kaſſe bleiben dem⸗ nach $58.53. Miſſionar Kretzſchmar ſchreibt: „Innerlich nimmt die Gemeinde zu. An der Beſeitigung von allerlei Uebelſtänden, z. B. unregelmäßigem Genuß des heiligen Abendmahls, Nichtbeſuch der Gemeindeverſammlungen ꝛc., arbeite ich mit allen Kräften und nicht ohne Erfolg. Die jungen Leute ſcheinen beſonderes Zutrauen zu mir zu haben und bekunden ein wachſendes Intereſſe für das Wohl der Gemeinde, und wenn auch die Ausſicht auf Zuwachs nicht gerade glänzend iſt, ſo gehen wir doch getroſten Muths der Zukunft entgegen und bitten Gott, uns in Frieden und Eintracht bei einander zu halten und uns ſeinen Segen nicht zu verſagen.“ St. Pauls⸗Station. Die Miſſionsarbeiter an dieſer Station ſind oder waren: Herr P. Lankenau und die Herren Lehrer Heintzen, Wilde und Fuhrmann. Die Seelenzahl iſt in den letzten zwei Jahren von 225 auf 263 geſtiegen; darunter ſind 140 Communicirende und 22 Stimmberechtigte. Getauft wurden 31, confirmirt 21, begraben 17, copulirt 13 Paare. 2148 Hausbeſuche wurden gemacht, 1388 von den Lehrern und 760 von dem Miſ⸗ ſionar. Die Gottesdienſte wurden Sonntag⸗Vormittags durchſchnittlich von 36 Erwachſenen und 61 Kindern beſucht, Sonntag⸗Abends von 47 Er⸗