# Synodical Conference Convention Proceedings_St. Louis Missouri_1904_S50 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 50 Verhandlungen der zwanzigſten Verſammlung So weit die Ausführungen des Referenten. In der Debatte wurde u. a. Folgendes ausgeführt: Der Spruch: „Ihr könnt nicht zugleich theilhaftig ſein des HErrn Tiſches und der Teufel Tiſches“ läßt ſich hier unmittelbar anwenden, denn da iſt gerade die Rede vom Abendmahl. Das Abendmahl des HErrn und das Mahl des Teufels ſchließen einander aus. Das Mahl des Teufels um⸗ faßt alle falſche Lehre und alles gottloſe Leben. Damals hatte der Apoſtel eine beſondere Art Götzendienſt im Auge: manche Mitglieder der corinthi⸗ ſchen Gemeinde nahmen an den Götzenfeſten der Heiden Theil. Das war ein ganz anderer Fall, als wenn — was auch vorkam — im Hauſe Götzenopfer⸗ fleiſch gegeſſen wurde. Dies war ein Mittelding, jenes aber nennt Paulus Götzendienſt. Dieſe Art heidniſchen Götzendienſtes findet heute eine Parallele in dem ganzen Sums und Kram der Logen; ihr ganzes Weſen dreht ſich um eine antichriſtiſche, rationaliſtiſche Religion. Da haben wir denn das klare Wort des HErrn, daß Chriſtenthum und Logenweſen nicht zuſammen geht. Damit, daß man einen Menſchen vom Abendmahl zurückweiſt, verweiſt man ihn nicht unter allen Umſtänden in die Klaſſe der Unbußfertigen. Der Unwürdige ſoll abgewieſen werden. Zur Klarheit hilft hier die althergebrachte Unterſcheidung zwiſchen der innerlichen und der äußerlichen Unwür⸗ digkeit. Innerliche Unwürdigkeit findet ſich bei einem, der kein Chriſt iſt, der nicht glaubt, was Gottes Wort lehrt, oder in offenbaren Sünden lebt. Aeußerliche Unwürdigkeit beſteht in einem äußerlichen Hinderniß, wegen deſſen ein Menſch nicht zum Abendmahl zugelaſſen werden kann, obwohl wir ihn für einen Chriſten halten. Wenn wir von dieſem Standpunkt aus argu⸗ mentiren, daß wir einem Menſchen das Chriſtenthum nicht abſprechen, aber es liege noch etwas im Wege, daß er nicht zum Abendmahl gehen könne, nämlich die Zugehörigkeit zur Loge, die Aergerniß geben würde, ſo können wir auch der Gefahr vorbeugen, daß die betreffende Perſon uns im Zorn verläßt. Der dritte Theil des Referates wurde ebenfalls von der Synodalconferenz angenommen. Geſchäftsverhandlungen. I. Negermiſſion. Der Bericht der Commiſſion für Negermiſſion wurde verleſen und an⸗ genommen. Er lautet folgendermaßen: Bericht der Commiſſion für Negermiſſion für den Zeitraum von Juli 1902 bis Auguſt 1904. „Wiſſet, daß ihr dazu berufen ſeid, daß ihr den Segen beerbet“, ſo leſen wir 1 Petr. 3, 9. Der Apoſtel will ſagen: Ihr Chriſten ſeid die glücklichſten, die reichſten Leute in der Welt. Ihr ſeid die Geſegneten des HErrn. JEſus